Presseberichte über die Mannschaften
Saison 2011/12:
Mannschaftskämpfe 9. Spieltag am 15.04.12 und 22.04.12:
Nach einer wahren
Zitterpartie hat die erste Mannschaft des Schachklubs Schwandorf den Klassenerhalt
in der bayerischen Regionalliga Nord-Ost erreicht. Vor dem Spieltag schien die
Lage eigentlich ganz komfortabel. Die Schwandorfer lagen in der Tabelle auf
Rang fünf vor den punktgleichen Teams aus Amberg und Altensittenbach, das der
Gegner im letzten Spiel war, sowie Bechhofen, das einen Punkt Rückstand hatte.
Die Mannschaften aus Windischeschenbach und Fürth auf den Plätzen neun und zehn
standen bereits als Absteiger fest. Unklar war noch ob der Achtplazierte
ebenfalls absteigen muss, da dies durch den gleitenden Abstand aus den höheren
Ligen noch nicht feststand. Im ungünstigsten Fall konnte der Fall eintreten.
Doch die Schwandorfer
hofften diese Situation im letzten Spiel in Altensittenbach durch einen eigenen
Punktgewinn vermeiden zu können. Doch der Wettkampf stand unter keinem guten
Stern. Zunächst fielen mit Dr. Norbert Barth
und Werner Mühling zwei wichtige Stammspieler aus, für die die beiden
Nachwuchstalente Daniel Scharf und Bernd Eichinger ins Team rutschten. Dann mussten
die Schwandorfer einen frühen Rückstand verkraften, nachdem Bernd Eichinger
nach einem Eröffnungsmissgeschick aufgeben musste. Nach einem gerechten
Unentschieden von Ernst Dotzauer an Brett 6 konnten die Schwandorfer durch einen
schön herausgespielten Sieg von Petr Zvara
am Spitzenbrett ausgleichen. Nach gut vier Stunden musste sich Daniel
Scharf (Brett 7) knapp seinem favorisierten Gegenüber geschlagen geben. Jedoch
konnte Pavel Votruba (Brett 2) prompt diesen Rückstand wieder egalisieren. So
ging es beim Stand von 2,5: 2,5 in die fünfte Spielstunde und der SK Schwandorf
war noch zuversichtlich, denn in den noch verbliebenen Partien war noch alles
möglich. Doch zunächst ließ Johannes Paar (Brett 5) seinen Gegner aus einer
vorteilhaften Stellung entwischen und musste schließlich nach einer
Unachtsamkeit sogar aufgeben. Stephan Stöckl (Brett 3) verzichtete im
Mannschaftssinne auf das sichere Unentschieden und wurde leider in seinem
Gewinnstreben ausgekontert und musste nach knapp sechs Stunden aufgeben. Ebenso
erging es Günter Jehl, so dass schließlich eine deutlich zu hohe 2,5:5,5
Niederlage feststand.
Danach ging das
Zittern los. Zunächst lief in der Regionalliga alles gegen die Schwandorfer,
denn sowohl Amberg als Bechhofen konnten überraschend punkten. Dadurch fiel die
Schwandorfer Mannschaft mit 7:11 Punkten auf Platz acht zurück. Doch dann die
Erleichterung, als die Ergebnisse aus der zweiten Bundesliga, wo Garching den
Klassenerhalt schaffte, und der bayerischen Oberliga, in der Bad Königshofen sich retten konnte, bekannt waren. Damit
reichte in der Regionalliga der achte Platz zum Verbleib in der Liga und der SK
Schwandorf konnte nach einer Saison mit Höhen und Tiefen aufatmen. Die
erfolgreichsten Spieler waren Petr Zvara mit acht Punkten aus neun Spielen,
Pavel Votruba (5,5 aus 7), Dr. Norbert Barth (5,5 aus 8), Stephan Stöckl (4,5
aus 9) und Günter Jehl (4 aus 6).
Einen erfolgreichen
Saisonabschluss hatte auch die zweite Mannschaft in der Kreisliga I Nord. Im
letzten Spiel kamen die Schwandorfer zu einem kampflosen Sieg gegen Absteiger Haselmühl II, da die Gegner keine Mannschaft stellen
konnten. Damit belegte das Team des SK Schwandorf II mit 8:10 Punkten in der
Tabelle den sechsten Platz. Die erfolgreichsten Spieler waren hier Daniel
Scharf mit 4,5 Zählern aus fünf Partien, Karlheinz Obermeier (4,5 aus 8),
Walter Adlhoch (4 aus 6) und Karl Schönberger (3,5 aus 7)
Saison 2011/12:
Mannschaftskämpfe 8. Spieltag am 18.03.12 und 25.03.12:
Die erste Mannschaft
des Schachklubs verpasste den Befreiungsschlag und muss weiter um den
Klassenerhalt in der bayerischen Regionalliga Nord-Ost zittern. Am vorletzten
Spieltag mussten die Schwandorfer gegen das Schlusslicht aus Windischeschenbach
eine unerwartete, aber dem Spielverlauf nach verdient 3,5:4,5 Niederlage
hinnehmen.
Der Wettkampf stand
von Beginn an unter keinem guten Stern. Schnell gerieten die Schwandorfer in
Rückstand, als Ernst Dotzauer (Brett 7) dem gegnerischen Angriff nichts
entgegenzusetzen hatte. Anschließend gab es drei Unentschieden, nachdem Pavel
Votruba (Brett 3), Stephan Stöckl (Brett4) und Dr. Norbert Barth an Brett 2
den Friedensangeboten ihrer Kontrahenten
zustimmten. Als auch Nachwuchstalent Daniel Scharf an Brett 8 seine Partie
aufgeben musste, war beim Stand von 1,5: 3,5 die Vorentscheidung zu Gunsten für
die Gäste aus Windischeschenbach
gefallen. Zwar konnte Petr Zvara am Spitzenbrett mit einer erneut überzeugenden
Leistung verkürzen. Aber nach dem Partieverlust von Johannes Paar an Brett 6
war die Mannschaftsniederlage perfekt.
Den Endstand zum 3,5:4,5 stellte Günter Jehl her, dessen Sieg aber leider nur
noch Ergebniskosmetik war.
Vor der letzten Runde
bleibt die Mannschaft des SK Schwandorf mit 7:9 Punkten auf Platz fünf vor den
punktgleichen Teams aus Altensittenbach und Amberg und vor Bechhofen (6:10).
Die Teams aus Windischeschenbach und Fürth, die beide 4:12 Punkte haben, sind
bereits abgestiegen. Da durch den gleitenden Abstieg aus den höheren Ligen
bedingt voraussichtlich drei Mannschaften die Liga verlassen müssen, sind die
Schwandorfer noch nicht gerettet. Im letzten Saisonspiel am 15.4 ist der Schachklub
in Altensittenbach gefordert.
Auch für die zweite
Mannschaft des Schachklubs Schwandorf war nichts zu holen. Am vorletzten
Spieltag in der Kreisliga I Nord empfingen die Schwandorfer den Tabellenführer
aus Erbendorf. Mit einem klaren 5,5:2,5 Erfolge nahmen die Gäste beide Punkte
mit nach Hause. Für den SK Schwandorf konnten nur Bernd Eichinger und Walter
Adlhoch ihre Partien gewinnen und Alexander Rudik ein
Unentschieden erzielen. Dagegen verloren Nico Menzel, Sulejman Licina, Karl Schönberger, Franz Ebenschwanger und Anna
Weskamp ihre Spiele. In der Tabelle liegt das Team mit 6:10 Zählern auf Platz
acht, hat aber mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun. Am letzten Spieltag
reisen die Schwandorfer zum bereits als Absteiger feststehenden Team von Haselmühl II.
Saison 2011/12:
Mannschaftskämpfe 7. Spieltag am 26.02.12 und 04.03.12:
Einen enorm wichtigen
Sieg feierte die erste Mannschaft des Schachklubs Schwandorf am siebten
Spieltag der bayerischen Regionalliga Nord-Ost. Mit einer starken Leistung holten
die Schwandorfer beim SZ Fürth mit 5,5:2,5 hochverdient beide Punkte und setzte
sich damit ins Mittelfeld ab und hat nur noch geringe Abstiegssorgen.
Ganz im Zeichen des
Abstiegskampfs stand das Duell Fürth gegen Schwandorf, traf doch der Achte auf den
Siebten der Tabelle. Da durch den gleitenden Abstieg zurzeit auch noch der
Tabellenachte absteigen muss, stand für beide Mannschaften sehr viel auf Spiel.
Die Fürther traten mit ihrer stärksten Besetzung an, während der SK Schwandorf
auf Günter Jehl verzichten musste. Zunächst wogte der Kampf ständig hin und
her. Die Fürther gingen in Führung, nachdem Nachwuchstalent Daniel Scharf an
Brett 8 gegen seinen deutlich favorisierten Gegner unterlag. Doch die Schwandorfer
Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Am Spitzenbrett zauberte Petr Zvara
praktisch aus dem Nichts den entscheidenden Königsangriffs aufs Brett und glich
zum 1:1 aus. Pavel Votruba setzt an Brett 3 noch einen drauf und setzte den
gegnerischen König geschickt unter Druck, womit er die gegnerische Aufgabe
erzwang. Damit ging der Schachklub mit 2:1 in Front. Doch die Gastgeber konnten
noch einmal dagegen halten und glichen nach der Niederlage von Johannes Paar
(Brett 6) aus. Werner Mühling schaffte es an Brett 4 mit einer gelungen
Kombination seinem Kontrahenten den gewinnbringenden Materialvorteil abzuringen
und damit den SK Schwandorf erneut in Führung zu bringen. Für die
Vorentscheidung war schließlich Stephan Stöckl (Brett 5) zuständig, der mit
einem schön herausgespielten Sieg das den Kampf entscheidende 4:2 besorgte. Mit
einem sicheren und auch gerechtem Unentschieden war es Ernst Dotzauer an Brett
7 überlassen den Mannschaftserfolg sicher zu stellen. Den Endstand stellte Dr.
Norbert Barth her, der eine lange ausgeglichene stehende Partie mit gekonnten
Manövern vorteilhaft abwickelte und so seinen Gegner niederhielt.
Nach diesem 5,5:2,5
Erfolg über einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf rücken die
Schwandorfer mit nun 7:7 Punkten auf Platz fünf der Tabelle vor, noch vor dem
punktgleichen Team aus Amberg, sowie den Mannschaften aus Bechhofen (6:8),
Altensittenbach (5:9), Fürth (4:10) und dem Schlusslicht Windischeschenbach
(2:12). Am vorletzten Spieltag empfangen die Schwandorfer am 18.3 das Team aus
Windischeschenbach und kann sich dann den noch zum theoretischen Klassenerhalt
notwendigen Punkt holen.
Weniger erfolgreich
verlief der Spieltag für die zweite Mannschaft des Schachklubs in der Kreisliga
I Nord. Beim Gastspiel beim Tabellenzweiten Sulzbach-Rosenberg setzte es eine
2,5:5,5 Niederlage. Da sowohl Alexander Rudik , Sulejman Licina, Karlheinz
Obermeier, Franz Ebenschwanger als auch Walter Adlhoch ihre Partien verloren
waren die Siege von Bernd Eichinger und Anna Weskamp sowie das Unentschieden
von Karl Schönberger zu wenig. In der Tabelle bleibt das Reserveteam des
Schachklubs mit 6:8 Punkten auf Platz sieben. Am nächsten Spieltag (25.3)
empfangen die Schwandorfer den Tabellenführer aus Erbendorf.
Saison 2011/12:
Mannschaftskämpfe 6. Spieltag am 05.02.12 und 12.02.12:
In der 6. Runde der bayerischen Regionalliga
Nord-Ost ist es dem Schachklub Schwandorf mit einer sehr guten
Mannschaftsleistung gelungen, den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle herzustellen.
Der bis dahin Drittplatzierte SV Lauf konnte am Ende überlegen mit 5,5:2,5
geschlagen werden.
Die Schwandorfer traten in ihrer
Stammmannschaft an und konnten durch Mannschaftsführer Stephan Stöckl an Brett
5 bereits nach rund zwei Stunden und einem ausgeglichenem Match ein gerechtes
Unentschieden einfahren. Nach rund dreieinhalb Stunden trennten sich auch
Johannes Paar (Brett 7) und Werner Mühling (Brett 4) in ihren stark umkämpften
Partien mit einer Punkteteilung von ihren Gegnern. Dr. Norbert Barth war es
anschließend an Brett 2 vorbehalten, den SK durch eine von Beginn an souveräne
Leistung in Führung zu bringen. Nach fast vier Stunden entschieden die
Schwandorfer dann den Wettkampf in einem Doppelschlag für sich. An Brett 3 eroberte
Pavel Votruba einen Mehrbauern, den er geschickt im Turmendspiel in einen
vollen Punkt umsetzte. Praktisch zeitgleich gewann auch Günter Jehl an Brett 6,
nachdem er einen riskanten Königsangriff mit Figurenopfer forcierte, der
schließlich entweder zu Materialverlust oder zum Matt für seinen Gegner geführt
hätte. Ernst Dotzauer erspielte sich an Brett 8 zwar einen Mehrbauern im
Springerendspiel, musste aber dann doch ins Remis einwilligen. Den
Schlussakzent setzte wiederum Peter Zvara am Spitzenbrett, der bis zum Schluss
im Doppelturmendspiel mit Springer um den Sieg kämpfte, jedoch dann auch die Punkteteilung
akzeptierte.
Mit diesem letztendlich hoch verdienten Sieg
nimmt der SK nun den 6. Platz in der Tabelle mit 5:7 Punkten ein und ist somit
für die bevorstehenden Begegnungen mit den drei hinter ihm liegenden
Mannschaften gut gerüstet. In der 7. Runde reisen die Schwandorfer am 26.
Februar nach Fürth und hoffen, dort schon den Klassenerhalt festmachen zu
können.
Mit einem
überraschenden 4,5:3,5 Erfolg gegen den SK Weiden 07 II hat sich die zweite Mannschaft
des Schachklubs Schwandorf bereist vorzeitig den Klassenerhalt gesichert. Am
sechsten Spieltag der Kreisliga I Nord empfingen die Schwandorfer die
Mannschaft aus Weiden, die bis dahin punktgleich mit an der Tabellenspitze lag.
Mit dem nicht zu erwartenden Erfolg stürzte man die Gäste aus ihren
Aufstiegshoffnungen und rückte selbst in Mittelfeld vor.
Für die vollen Punkte
der Schwandorfer Denksportler sorgten Karlheinz Obermeier, Bernd Eichinger und
Walter Adlhoch, während Sulejman Licina, Franz
Ebenschwanger und Daniel Scharf jeweils ein Unentschieden holten, so dass die
Niederlagen von Alexander Rudik und Karl Schönberger
nicht ins Gewicht fielen. In der Tabelle liegen die zweite Mannschaft des
Schachklubs mit nun 6:6 Punkten auf Rang sieben der Tabelle und hat drei
Spieltage vor Schluss sechs Punkte Vorsprung auf die beiden noch punktlosen
Teams von Haselmühl II und Oberviechtach
II. Damit kann man beruhigt und auch gestärkt in die beiden nächsten Spiele
gegen die beiden punktgleichen Spitzenreiter Sulzbach-Rosenberg (4.3.) und
Erbendorf (28.3) gehen.
Saison 2011/12:
Mannschaftskämpfe 5. Spieltag am 15.01.12 und 22.01.12:
Am fünften Spieltag
der bayerischen Regionalliga, die die Bezirke Oberpfalz und Mittelfranken umfasst,
musste die erste Mannschaft des Schachklubs Schwandorf zum Tabellenzweiten aus
Erlangen reisen. Nach einem hochspannenden Kampf mit ständig wechselnden
Führungen unterlagen die Schwandorfer nach sechs Stunden Spielzeit denkbar
knapp mit 3,5:4,5 und verpassten die Überraschung gegen die favorisierten
Erlanger.
Kurzfristig musste
Schwandorf noch einen Ausfall hinnehmen, so dass das Team nur mit sieben
Spielern in Erlagen an die Bretter gehen konnte. Damit lag man bereits von
Beginn an mit 0:1 im Rückstand. Doch das Spiel lief zunächst äußerst vielversprechend für die
Kreisstädter, denn an mehreren Brettern zeichneten sich vorteilhafte Stellungen
ab. Für den Ausglich sorgte Dr. Norbert Barth, der an Brett 3 seinem
Kontrahenten sicher beherrschte und zur
Aufgabe zwang. Als schließlich Jozsef Palkövi (Brett 2) mit einer optimalen Vorbereitung
auf seinem Gegner schnell in Vorteil kam und seine Partie überzeugend zum Sieg
führte, gingen die Schwandorfer mit 2:1 in Führung und hofften auf die
Überraschung. Doch die Gastgeber setzten sich zur Wehr und drehten das Spiel
wieder um. Ernst Dotzauer (Brett 8) hatte zunächst alle Angriffsbemühungen
seines Gegners geschickt abgewehrt und gut stehendes Endspiel abgewickelt. Dort
unterlief ihm aber eine Unachtsamkeit, die sein Kontrahent zum Sieg
nutzte. Auch Stephan Stöckl musste an
Brett 5 eine Niederlage quittieren, nachdem sich sein Gegenüber einen
materiellen Vorteil erspielen konnte und diesen trotz aller Gegenwehr zum
Erfolg ummünzte. Damit lag Erlangen wieder mit 3:2 in Front. Doch der
Schachklub schlug wieder zurück. Günter Jehl
(Brett 4) konnte früh Materialplus erspielen und dies sicher im Endspiel
verwerten. Am Spitzenbrett hatte Petr Zvara eine heikle Aufgabe, denn seine
Gegnerin Hanna-Maria Klek ist die amtierende
Vizeweltmeisterin der weiblichen U18.
Und es war eine hart umkämpfte Partie, die jedoch für keinen einen
entscheidenden Vorteil brachte, so dass nach über fünf Stunden ein gerechtes
Unentschieden feststand. So hing beim Stand von 3,5:3,5 alles an der Partie von
Johannes Paar an Brett 7. Nach zunächst gutem Partieverlauf verlor er einen
Bauern, den sein Kontrahent trotz heftigem Widerstand nach sechs Stunden zum
Erfolg führte.
Damit stand für die
Schwandorfer eine unglückliche 3,5:4,5 Niederlage fest. In der Tabelle bleibt das Team des SK
Schwandorf mit nun 3:7 Punkten auf dem siebten Platz und muss weiterhin um den
Klassenerhalt kämpfen. Im nächsten Spiel am 5.2.12 empfangen die Schwandorfer
den SV Lauf und hoffen auf ein besseres Ergebnis.
Ebenfalls eine knappe
3,5:4,5 Niederlage kassierte die zweite
Mannschaft in der Kreisliga I Nord beim SC Cham. Stark gehandicapt musste die
Reserve des Schachklubs die Reise nach Cham antreten, fielen doch vier
Stammspieler aus, so dass die Gastgeber an jedem Brett so deutlich favorisiert
waren, dass mit einer mehr als deutlichen Niederlage zu rechnen war. Doch die Schwandorfer wuchsen über sich
hinaus und hatten die Chamer am Rande einer
Niederlage. Karlheinz Obermeier, Walter Adlhoch und Daniel Scharf konnten ihre
Spiele gewinnen, während Alexander Rudik am
Spitzenbrett ein Unentschieden holte. Leider verloren Sulejman Licina, Franz Ebenschwanger, Bernd Eichinger und Peter
Koller ihre Partien, womit die Niederlage der Mannschaft feststand.
In der Tabelle liegt
das Team mit nun 4:6 Zählern auf dem siebten Platz und hat sehr gute Chancen
auch dieses Jahr die Klasse zu erhalten. Im nächsten Spiel am 12.2 haben die
Schwandorfer das Team aus Sulzbach-Rosenberg zu Gast.
Saison 2011/12:
Mannschaftskämpfe 4. Spieltag am 11.12.11 und 18.12.11:
Die erste Mannschaft
des Schachklubs Schwandorf hat das Siegen noch nicht verlernt. Am vierten
Spieltag in der Regionalliga Nordost bezwangen das Team den SC Bechhofen aus
Mittelfranken, der bis dahin auf dem zweiten Tabellenplatz rangierte, klar und
hoch verdient mit 5,5 : 2,5.
Die Schwandorfer gingen schon früh mit 1:0 in
Führung, da die Gegner nur mit sieben Spielern nach Schwandorf gereist waren
und so kam Petr Zvara am Spitzenbrett zu einem kampflosen Sieg. Doch nach knapp
drei Stunden Spielzeit war die Führung wieder weg, nachdem Ernst Dotzauer (Brett
7) einen Bauern einbüßte und diesen Nachteil nicht mehr ausgleichen konnte. Als
nächstes beendete Werner Mühling an Brett 3 seine Partie mit einer gerechten
Punkteteilung. Erfreulich dann das Ergebnis an Brett 8. Das 16-jährige
Nachwuchstalent Daniel Scharf holte bei seinem Debüt in der ersten Mannschaft
ein verdientes Unentschieden gegen seinen deutlich favorisierten Kontrahenten.
Somit stand der Kampf beim stand von 2:2 weiter auf der Kippe. Kurz vor Ende
der vierten Spielstunde neigte sich der Wettkampf zu
Gunsten des SK Schwandorf und er wieder in Front. Dr. Norbert Barth (Brett 2)
verdichtete seinen Vorteil immer weiter und zwang seinen
Gegenüber schließlich zur Aufgabe. Die Vorentscheidung fiel dann in der Partie
von Stephan Stöckl an Brett 4. Geschickt konterte dieser die ungestümen
Gewinnversuche seines Kontrahenten und erhöhte auf 4:2 für Schwandorf. Johannes
Paar blieb es überlassen mit einer Punkteteilung in seiner Partie den
Mannschaftssieg sicher zu stellen. Den Endstand stellte schließlich Günter Jehl
(Brett 5) her, der seinen früh gewonnen Materialvorteil nach über fünf Stunden
trotz härtester Gegenwehr zum Gewinn ummünzen konnte.
Nach dem ersten
Saisonsieg überwintert das Team des Schachklubs mit 3:5 Punkten auf Platz
sieben. Am 15.1.12 steht für Schwandorf ein schweres Auswärtsspiel beim SC
Erlangen auf dem Programm.
Einen enorm wichtigen
Sieg feierte auch die zweite Mannschaft in der Kreisliga I Nord. Im Spiel gegen
den Bezirksligaabsteiger Bad Kötzting III konnten sich die Schwandorfer knapp
mit 4,5:3,5 durchsetzen und damit wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg
erzielen. Karl Schönberger, Karlheinz Obermeier und Walter Adlhoch konnten ihre
Spiele für sich entscheiden, während Stephan Schmidt, Alexander Rudik und Nico
Menzel jeweils ein Unentschieden holten. Da fielen die Niederlagen von Sulejman
Licina und Bernd Eichinger nicht mehr ins Gewicht. Mit nun 4:4 Zählern rückte
die SK-Vertretung ins Mittelfeld vor und kann nun im nächsten Spiel am 22.1.12
beim SC Cham eine großen Schritt zum Klassenerhalt machen.
Das gute Abschneiden
der Mannschaften des Schachklubs an diesem Spieltag rundete die dritte Garnitur
in der Kreisliga III Nord ab. Da der Gegner Loderhof II keine Mannschaft an die
Bretter bringen konnte, gingen die Punkte kampflos an die Schwandorfer. Sie
stockten damit ihr Punktekonto auf 6:2 Punkte auf und liegen zusammen mit
Hirschau II an der Tabellenspitze. Am 22.1.12 reisen die Schwandorfer zum
Abschluss der Vorrunde zum Spitzenspiel nach Hirschau.
Saison 2011/12: Mannschaftskämpfe
3. Spieltag am 13.11.11 und 20.11.11:
Die erste Mannschaft
des Schachklubs Schwandorf ist noch richtig in der neuen Liga angekommen. Nach
dem Abstieg aus der Landesliga Nordbayern kommen die Schwandorfer in der Regionalliga
Nord-Ost nicht in Fahrt. Auch am dritten Spieltag blieb das Team sieglos und
verlor gegen die zweite Mannschaft des SC Forchheim knapp mit 3,5:4,5.
Dabei ging der
Wettkampf eigentlich verheißungsvoll los, denn nachdem die Forchheimer nur zu
siebt antraten, lagen die Schwandorfer durch einen
kampflosen Erfolg von Petr Zvara am Spitzenbrett bereits mit 1:0 in Front. Nach
knapp drei Stunden kamen Johannes Paar (Brett 6) und Stephan Stöckl (Brett 5)
zu gerechten Punkteteilungen, so dass der Schachklub seine kappe Führung
behauptete. Auch Pavel Votruba an Brett 3 einigte sich mit seinem Kontrahenten
in ausgeglichener Stellung auf ein Unentschieden. Und da die übrigen noch
laufenden Partien recht vielversprechend aussahen, waren die Schwandorfer noch
optimistisch den ersten Saisonerfolg einzufahren. Doch nach vier Stunden
Spielzeit griff Nico Menzel (Brett 8) fehl und musste sich geschlagen geben und
die Forchheimer kamen zum Ausgleich. Nachdem für
Werner Mühling keine Fortschritte mehr zu erzielen waren, endete seine
Begegnung von an Brett 4 mit einer Punkteteilung und der Kampf stand mit 3:3
auf der Messers Schneide. Leider waren die Angriffsbemühungen von Ernst
Dotzauer festgefahren und der Gegner fuhr den entscheidenden Konter, womit die
Forchheimer vorentscheidend in Führung gingen. Damit musste Dr. Norbert Barth
(Brett 2) versuchen zu gewinnen. Doch alle Bemühungen wurden von seinem Gegner
abgewehrt, so dass er schließlich nach fast sechs Stunden schweren Herzens ins
Unentschieden einwilligen musste. Damit stand die 3,5:4,5 Niederlage fest.
In der Tabelle
bleiben die Mannschaft des SK Schwandorf mit 1:5 Punkten am Tabellenende und
muss nun am 11.12 versuchen gegen
Bechhofen zu punkten.
Große
Personalprobleme hatte die zweite Mannschaft bei ihrem Gastspiel in der
Kreisliga I Nord beim SV Neustadt/Altenstadt. Nach dem Ausfall von vier
Stammspielern reisten die Schwandorfer mir dem buchstäblich letzten Aufgebot
an. Doch dies schlug sich erstaunlich gut und hätte fast einen Punkt entführt.
So blieb es leider bei einer 3:5 Niederlage. Karl Schönberger und Daniel Scharf
konnten ihre Spiele gewinnen, während Sulejman Licina und Anna Weskamp je ein
Unentschieden holten. Dem staden jedoch Niederlagen
von Karlheinz Obermeier, Franz Ebenschwanger, Bernd Eichinger und Walter
Adlhoch gegenüber. Mit 2:4 Zählern bleiben die Schwandorfer in der Tabelle im
hinteren Mittefeld und haben nun am 18.12 gegen den Bezirksligaabsteiger Bad
Kötzting III eine schwere Aufgabe vor sich.
Unter den
Personalproblemen der zweiten Mannschaft litt die dritte Mannschaft. Zum
Gastspiel beim SC Tirschenreuth in der Kreisliga III Nord konnten die
Schwandorfer keine Mannschaft stellen und verloren dadurch kampflos mit 0:4. Am
18.12 gegen den SV Loderhof II hofft man nun auf Besserung.
Saison 2011/12:
Mannschaftskämpfe 2. Spieltag am 23.10.11 und 30.10.11:
Am zweiten Spieltag
der Regionalliga Nord-Ost empfing die erste Mannschaft des Schachklubs
Schwandorf die Vertretung des TSV Kareth-Lappersdorf. Auf dem Papier war dies
ein Spitzenspiel, denn die Schwandorfer als Landesligaabsteiger und die Karether, als diesjähriger Topfavorit, die sich aus der
„Konkursmasse“ des aufgelösten Oberligateams Fortuna Regensburg verstärken
konnten, zählen zu den stärksten Mannschaften der Liga. Zudem waren an den
vorderen Brettern mit die stärksten Spieler im Wettstreit, die das Oberpfälzer
Schach derzeit zu bieten hat. Und der Wettkampf hielt alles, was er versprach.
Sechs Stunden lang kämpften beide Teams verbissen um den Sieg, der erst in den
letzten Sekunden der Spielzeit entschieden wurde. Jedoch wurden die
Schwandorfer für ihren Einsatz nicht belohnt und kassierten eine absolut
unglückliche 3:5 Niederlage.
Beide Mannschaften
traten in Bestbesetzung an und es war ein Kampf auf Augenhöhe zu erwarten. Nach
knapp drei Stunden und wechselhaften Verlauf, in dem beide Seiten gute Chancen
ausließen, endete die Partie von Stephan Stöckl (Brett 5) mit einer gerechten
Punkteteilung. Auch das Spiel an Brett 8 von Ernst Dotzauer endete mit einem
Unentschieden, nachdem er eine schwierige Stellung geschickt verteidigte. Beim
Stand von 1:1 wurde es bei der ersten Zeitkontrolle nach vier Stunden Spielzeit
turbulent. Dr. Norbert Barth (Brett 2) erkämpfte sich in einer komplizierten Begegnung
nach und nach eine aussichtsreiche Stellung, verbrauchte dabei aber leider
soviel Bedenkzeit, dass er die Zeitkontrolle nicht schaffte und verlor. Nahezu
zeitgleich jedoch die Antwort der Schwandorfer. Am Spitzenbrett konnte Petr
Zvara mit einem sehenswerten Figurenopfer seinen Kontrahenten zur Aufgabe
zwingen, nachdem er in ein gewonnenes Endspiel überleiten konnte. Damit stand
es 2:2 und noch immer sah der Wettkampf recht viel versprechend für Schwandorf
aus. Aber auch Günter Jehl wurde die Phase vor der Zeitkontrolle zum
Verhängnis. Ihm unterlief eine Unachtsamkeit, so dass er trotz erbittertem
Widerstand die Partie nicht mehr halten konnte.
Trotz des 2:3
Rückstandes waren die Schwandorfer guten Mutes, denn die drei noch verbliebenen
Partien ließen Hoffnung auf mindestens einen Mannschaftspunkt aufkeimen. Doch
die Gäste aus Kareth wehrten sich nach Kräften und je länger die Partien
dauerten desto unruhiger wurden die Schwandorfer. Alle drei Partien liefen
mittlerweile fast sechs Stunden und näherten sich der finalen Zeitkontrolle,
die die Entscheidung bringen musste. Und hier überschlugen sich die Ereignisse.
Zunächst konnte Werner Mühling (Brett 4) dem permanenten gegnerischen Druck bei
schwindender Bedenkzeit nicht mehr standhalten und musste schließlich aufgeben.
Gleichzeitig konnte Pavel Votruba (Brett 3) seinen materiellen Vorteil zum
Gewinn verdichten und auf 3:4 verkürzen. So hing nun alles an der Begegnung von
Johannes Paar, der früh einen Bauern gewonnen hatte und im Endspiel langsam
eine gewinnträchtige Stellung erspielen konnte. Um der Mannschaft noch wenigstens
einen Mannschaftspunkt zu sichern, schlug er das sichere Unentschieden aus,
setzte alles auf eine Karte und verlor. Mit nur noch wenigen Sekunden auf der
Uhr unterlief ihm in Gewinnstellung der entscheidende Fehler.
Damit stand die mehr
als unglückliche 3:5 Niederlage für den SK Schwandorf fest. Mit nun 1:3 Punkten
befindet sich das Team nun am Tabellenende und muss am 20.11 bei Forchheim II
punkten, um sich nicht hinten festzusetzen.
Wesentlich besser
verlief der zweite Spieltag für die übrigen Mannschaften des Schachklubs
Schwandorf.
Die zweite Mannschaft
hatte in der Kreisliga I Nord das Glück, das zur Zeit der ersten Mannschaft
abgeht. Gegen den TSV Oberviechtach II kamen die Schwandorfer zu einem etwas
glücklichen 4,5:3,5 Erfolg. Zwei relativ schnellen Unentschieden von Sulejman
Licina und Karl Schönberger folgte die Führung der Gäste durch die Niederlage
von Nico Menzel. Der Youngster im Team, Daniel Scharf, konnte durch einen
erneut überzeugenden Sieg ausgleichen. Nach einem weiteren Unentschieden von
Stephan Schmidt brachte Alexander Rudik den Schachklub nach einem inkorrekten
Opferangriff seines Gegners, den er elegant widerlegen konnte, erstmals in
Front. Die Niederlage von Franz Ebenschwanger brachte den erneuten Ausgleich
zum 3,5:3,5 womit die Partie von
Karlheinz Obermeier entscheidend war. Und dieser konnte in schwieriger Stellung
eine grobe Unachtsamkeit seines Kontrahenten zum Partiegewinn und damit
Mannschaftssieg nutzen. Durch diesen für den Kampf um den Klassenerhalt enorm
wichtigen Sieg hat das SK-Team nun 2:2 Punkte und kann am 27.11 beruhigter zum
nächsten Spiel nach Neustadt/Altenstadt fahren.
Auf einer
Erfolgswelle schwimmt im Moment die dritte Mannschaft. Auch das zweite Spiel in
der Kreisliga III Nord gegen Furth i. W. II konnte mit 3:1 für sich entschieden
werden. Bernd Eichinger und Walter Adlhoch legten mit ihren beiden
Einzelerfolgen vorentscheidend vor. Die Niederlage von Peter Koller brachte die
Gäste nochmals ran. Doch Matthias Federer besorgte mit einem schön heraus
gespieltem Erfolg für den 3:1 Endstand. In der Tabelle führen die Schwandorfer
zusammen mit Hirschau II und fahren am 27.11 zum Auswärtsspiel nach
Tirschenreuth.
Saison 2011/12:
Mannschaftskämpfe 1. Spieltag am 02.10.11 und 09.10.11:
Durchwachsen war der Saisonauftakt für die
Mannschaften des Schachklubs Schwandorf in die neue Saison. Ein Sieg, ein
Unentschieden und eine Niederlage führen die Schwandorfer Denksportler am
ersten Spieltag ein, zudem schied man äußerst unglücklich in der ersten
Pokalrunde aus.
Nach dem Abstieg aus
der Landesliga Nordbayern tritt die erste Mannschaft nach vier Jahren wieder in
der Regionalliga Nordost an. Zum Auftakt trafen die Schwandorfer mit dem
Neuling Siemens Amberg auf einen alten Bekannten. Die Schwandorfer hatten aber
nicht die Favoritenrolle inne, da Matthias Dirmeier aus beruflichen Gründen
nicht mehr zur Verfügung steht und man auch kurzfristig mit Günter Jehl auf einen wichtigen Spieler verzichten
musste. Beide Mannschaften waren nominell ungefähr gleich stark, hatten und es
war ein offener Kampf zu erwarten. Letztendlich konnte sich keiner entscheidend
absetzen und der Wettkampf endete mit einem gerechten 4:4.
Von Beginn an verlief
alles recht ausgeglichen. Relativ schnell waren die ersten Begegnungen mit
Punkteteilungen beendet. Sowohl Werner Mühling (Brett 4), Stephan Stöckl (Brett
5) als auch Pavel Votruba an Brett 3 einigten sich friedlich mit ihren
Kontrahenten. Nach knapp drei Stunden war auch das Spiel an Brett 2 mit einem
Unentschieden beendet, nachdem Dr. Norbert Barth keinen Vorteil mehr erzielen
konnte. Dann gerieten die Schwandorfer in Rückstand. Ernst Dotzauer an Brett 7
hatte dem gegnerischen Druckspiel nichts entgegenzusetzen und musste aufgeben.
Doch die Antwort des Schachklubs ließ nicht lange auf sich warten. Petr Zvara
am Spitzenbrett konnte mit einer starken Listung den Gegner niederhalten und
den 3:3 Ausgleich erzielen. Johannes Paar (Brett 6) willigte nach über vier
Stunden Spielzeit in ein Unentschieden ein, da trotz geringem Materialvorteil
kein entscheidendes Vorankommen möglich war. Somit hing alles an der Partie von
Alexander Rudik, bei seinem ersten Spiel in der ersten Mannschaft. Nach
wechselhaftem Verlauf, in dem beide Seiten gute Möglichkeiten ausließen, ging
auch dies Begegnung mit einer gerechten Punkteteilung zu Ende.
Die Mannschaft des
Schachklubs war mit diesem Punktgewinn zufrieden, hat man doch diese Saison
nicht die Ambition den Wiederaufstieg zu schaffen. Das nächste Spiel findet
bereits am 23.10. statt, wenn man den Ligafavoriten Kareth-Lappersdorf
empfängt, der sich enorm aus der „Konkursmasse“ des Oberligisten Fortuna
Regensburg verstärkt hat. Hier wird es enorm schwer werden zu punkten.
Der Terminplan wollte
es, dass auch die zweite Mannschaft des Schachklubs Schwandorf eine Amberger
Vertretung empfing. Zum Saisonauftakt in der Kreisliga I Nord waren die
Schwandorfer Gastgeber für Siemens Amberg II. Jedoch waren hier die Vorzeichen
ganz andere. Die Amberger, die in der Vorsaison nur knapp den Aufstieg
verpassten, sind in dieser Saison erneut der Topfavorit in der Liga. Dagegen
geht es für die Schwandorfer nur um den Klassenerhalt. Nachdem auch noch drei
Stammspieler der Schwandorf ausfielen, war die Favoritenrolle ganz klar auf
Seiten der Amberger. Letztlich behielten sie auch souverän mit 5,5 : 2,5 die
Oberhand. Den einzigen Sieg erzielte Daniel Scharf. Sulejman Licina, Karl
Schönberger und Karlheinz Obermeier
holten jeweils eine Punkteteilung. Dagegen mussten Christian Elitzke, Franz
Ebenschwanger, Bernd Eichinger und Anna Weskamp Niederlagen einstecken. Die
nächste Chance auf die ersten Punkt bietet sich den Schwandorfern nun am 30.10
im Heimspiel gegen Oberviechtach II.
Wesentlich besser
lief das erste Spiel der neuen Saison für die dritte Garnitur in der Kreisliga
III Nord gegen SF Roding III. Siege von Walter Adlhoch und Peter Koller sowie
Unentschieden von Korbinian Groh und Helmut Eichinger sorgten für einen
sicheren 3:1 Erfolg. Am 30.10 steht ein weiteres Heimspiel gegen Furth II an.
In der ersten
Pokalrunde empfing der Schachklub die Vertretung des SF Roding. Zunächst
verlief alles sehr viel versprechend. Stephan Stöckl und Ernst Dotzauer
brachten die Schwandorfer mit souveränen Siegen mit 2:0 in Front. Zwar konnten
die Gäste nach der Niederlage von Franz Ebenschwanger verkürzen, doch die noch
verblieben Partie von Johannes Paar am
Spitzenbrett sah sehr günstig aus. Aber dem Rodinger
gelang es die Partie trickreich zu verwickeln und seine fast verlorene Stellung
in ein unklares Endspiel zu retten. Hier unterlief Johannes Paar eine Unachtsamkeit
und schließlich musste er aufgeben. Die Schwandorfer sind trotz des 2:2
Unentschieden ausgeschieden, da Roding das Spitzenbrett gewonnen hat.
Saison 2010/11:
Mannschaftskämpfe 9. Spieltag am 10.04.11:
Für den Schachklub
Schwandorf ist das Abenteuer in der Landesliga Nordbayern beendet. Nach vier
Jahren müssen die Schwandorfer leider absteigen, nachdem sie am letzten
Spieltag gegen den SC Bamberg eine unglückliche 3,5:4,5 Niederlage kassierten,
und in der nächsten Spielzeit in der Regionalliga Nordost wieder ihr Glück versuchen.
Der Wettkampf in
Bamberg war für den Schachklub ein Spiegelbild der abgelaufenen Saison. Erneut
agierte man stark an den Brettern, ließ jedoch sehr gute Möglichkeiten aus und
musste schließlich eine unnötige Niederlage hinnehmen. So erging es dem Team in
fünf Kämpfen der Saison; die hier vergebenen Punkte hätten zum Klassenerhalt
gereicht.
Die Schwandorfer, die
gegen Bamberg unter Siegzwang standen und gleichzeitig auf einen Ausrutscher
des punktgleichen Konkurrenten Kelheim hoffen mussten, legten im letzten Spiel
einen starken Beginn hin. Am Spitzenbrett sorgte Petr Zvara mit einer schönen
Leistung für eine schnelle Führung. Nach einem gerechten Unentschieden an Brett
3 von Werner Mühling, mussten die Schwandorfer den Ausgleich hinnehmen, nachdem
Günter Jehl (Brett 4) verlor. Jedoch schlug das SK-Team prompt zurück, als
Pavel Votruba (Brett 5) mit seinem Erfolg für die erneute 2,5:1,5 Führung
sorgte. Und die Schwandorfer waren optimistisch, standen sie doch in einigen
Partien aussichtsreich. Doch zunächst konnten die Bamberger erneut ausgleichen,
als Dr. Norbert Barth an Brett 2 in seinen Angriffsbemühungen ausgekontert
wurde. Dann ein erneuter Rückschlag. Ernst Dotzauer hatte sich einen großen
Materialvorteil erspielt, ließ jedoch seinen Kontrahenten durch eine
Unachtsamkeit ins Unentschieden entwischen. Beim Stand von 3:3 hing nun alles
an den Partien von Johannes Paar (Brett 7) und Stephan Stöckl (Brett 6). Beide
hatten verteidigungsfähige Stellungen, so dass es nach zwei Punkteteilungen
aussah. Aber es kam noch schlechter. Nach knapp fünf Stunden griff Stöckl fehl
und musste aufgeben. Da nutzten auch alle Bemühungen von Paar, der sich
mittlerweile sehr gute Gewinnmöglichkeiten erarbeitet hatte, denn sein Gegner
konnten die Partie knapp ins Unentschieden retten. Damit stand die 3,5:4,5
Niederlage fest.
In der
Abschlusstabelle belegen die Schwandorfer mit 4:14 Punkten den vorletzten Platz
und hätten auch bei einem Erfolg den Abstieg nicht vermeiden können, da Kelheim
zeitgleich gewinnen konnte.
Abschlusstabelle
Landesliga Nordbayern: 1. Wacker Neutraubling 17:1, 2. SK Zirndorf 12:6, 3. SK
Schweinfurt 11:7, 4. Noris
Tarrasch Nürnberg II 10:8, 5. SC Obernau 10:8, 6. SC Bad Kötzting 8:10, 7. TSV
Bindlach II 8:10, 8. SK Kelheim 6:12, 9. SK Schwandorf 4:14, 10. SC Bamberg
4:14
Beste Spieler der
Schwandorfer waren Petr Zvara, Dr. Norbert Barth, Pavel Votruba, Stephan Stöckl
und Ernst Dotzauer, die alle vier Punkte erspielen konnten.
Ebenfalls Niederlagen
setzte es für die weiteren Mannschaften des Schachklubs am letzten Spieltag. In
der Kreisliga I Nord unterlag die zweite Garnitur gegen den SV
Neustadt/Altenstadt mit 3:5. neben dem Sieg von Karlheinz Obermeier holten Nico
Menzel, Karl Schönberger, Alexander Rudik und Sulejman Licina jeweils ein
Unentschieden. Dagegen mussten sich Daniel Scharf, Bernd Eichinger und Peter
Koller ihren Gegnern beugen. In der Tabelle schloss das Team mit 3:13 Punkten
auf Platz acht ab, hat jedoch den Klassenerhalt sicher.
Erfolgreichste
Akteure der zweiten Mannschaft in den acht Saisonspielen waren Alexander Rudik
(5 Punkte) Sulejman Licina (4), Karlheinz Obermeier (3,5) und Daniel Scharf
(3).
Die dritte Mannschaft
beendete die Saison in der Kreisliga III Nord mit 5:11 Punkten auf Platz neun. Am letzten Spieltag verlor
das Team kampflos gegen Hirschau II, da nicht genügend Spieler zur Verfügung
standen. Die fleißigsten Punktesammler waren hier Walter Adlhoch (2,5),
Matthias Federer (2) und Peter Koller (2).
Saison 2010/11:
Mannschaftskämpfe 8. Spieltag am 20.03.11 und 27.03.11:
Ein deutliches
Lebenszeichen zeigte die erste Mannschaft des Schachklubs Schwandorf im Abstiegskampf.
Am vorletzten Spieltag der Landesliga Nordbayern bezwangen die Schwandorfer
knapp, aber hochverdient, den unterfränkischen Vertreter SC Obernau mit 4,5:3,5
und fuhren damit den ersten Saisonsieg ein. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt
bleibt dadurch bestehen.
Da die Schwandorfer
unbedingt gewinnen mussten, um noch eine Chance auf den Klassenerhalt haben zu
können, traten sie in absoluter Bestbesetzung an. Der Kampf gegen den starken
Aufsteiger Obernau verlief zunächst völlig ausgeglichen. Dies zeigte sich
daran, dass nach knapp drei Stunden bereits vier Partien mit einem
Unentschieden beendet waren. Und zwar einigten sich sowohl Werner Mühling
(Brett 4), Pavel Votruba (Brett 6), Günter Jehl (Brett 5) als auch Dr. Norbert
Barth (Brett 3) mit ihren Gegner auf die Punkteteilung, was auch dem
Partieverlauf in allen Spielen entsprach. Doch dann schlugen die Schwandorfer
zu. Zunächst sorgte Stephan Stöckl an Brett 7 mit einer sehenswerten
Angriffsleistung, die er mit einem Damenopfer krönte, für die 3:2 Führung. Die
Vorentscheidung besorgte Jozsef Palkövi (Brett 2), der ein unangenehmes Opfer
seines Kontrahenten geschickt widerlegen konnte. Den Mannschaftssieg sicherstellen
konnte dann Petr Zvara, nachdem er am Spitzenbrett seinen Kontrahenten souverän
in Schach hielt. Beim Stand von 4,5:2,5 war der erste Saisonsieg perfekt. Die
abschließende Niederlage von Johannes Paar fiel da nicht mehr ins Gewicht.
Mit nun 4:12 Punkten
bleibt der SK Schwandorf zwar auf dem vorletzten Platz der Tabelle, hat aber
nach Punkten zum SK Kelheim aufgeschlossen. Am letzten Spieltag (10.4)
entscheidet sich nun, wer neben dem Tabellenletzten SC Bamberg die Liga
verlassen muss. Dafür muss zunächst Fortuna Regensburg in der Oberliga die
Klasse halten, weil dann durch den gleitenden Abstieg nur zwei Mannschaften aus
der Landesliga darunter absteigen müssen. Zudem müssen die Schwandorfer, die im
letzten Spiel bei Bamberg an die Bretter müssen, noch das Team aus Kelheim
(spielt beim Tabellendritten NT Nürnberg II) überholen. Für die Schwandorfer
heißt das, selbst punkten und auf die Konkurrenz hoffen.
Nicht so erfolgreich
verlief der vorletzte Spieltag für die beiden Reserveteams des Schachklubs. In
der Kreisliga I Nord unterlag die zweite Mannschaft gegen Oberviechtach II mit
3:5. Als einziger konnte Matthias Federer gewinnen, während Christian Elitzke,
Alexander Rudik, Daniel Scharf und Bernd Eichinger jeweils ein unentschieden
erzielen konnte. Dagegen verloren Karl Schönberger, Sulejman Licina und
Karlheinz Obermeier. Mit 3:11 Punkten bleibt das Team auf Platz acht der
Tabelle, hat jedoch den Klassenerhalt bereits sicher. Zum Saisonabschluss am
10.4 kann das Team noch Plätze gutmachen, sollte bei Neustadt/Altenstadt
gewonnen werden.
Auch die dritte
Mannschaft blieb erfolglos. In der Kreisliga III Nord unterlag das Team gegen
Tabellenführer Siemens Amberg III deutlich mit 0,5:3,5. Nur Walter Adlhoch
konnte einen halben Punkt erzielen, während Helmut Eichinger, Peter Koller und
Maximilian Kiss die Waffen strecken mussten. In der Tabelle liegt die dritte
Mannschaft mit 5:9 Zählern auf Rang acht. Am letzten Spieltag (10.4) kann man
mit einem Sieg gegen Schlusslicht Hirschau II noch vorrücken.
Saison 2010/11:
Mannschaftskämpfe 7. Spieltag am 27.02.11 und 13.03.11:
Mit dem Rücken zur
Wand steht die erste Mannschaft des Schachklubs Schwandorf nach dem siebten
Spieltag der Landesliga Nordbayern. Nach einer erneuten Niederlage mit 3:5
gegen den Oberligaabsteiger Noris Tarrasch Nürnberg II bleiben die Schwandorfer
auf dem vorletzten Platz hängen und sind in beiden letzten Spielen zum Siegen
verdammt. Ansonsten ist das Abenteuer Landesliga nach vier Jahren beendet.
Hochmotiviert gingen
die Schwandorfer das Spiel in Nürnberg, war es doch ein der wenigen Chancen im
Kampf um den Klassenerhalt zu punkten. Als erstes endete die Partie von Werner
Mühling (Brett 3) mit einer Punkteteilung, der seinen favorisierten
Kontrahenten sicher Paroli bieten konnte. Auch Pavel Votruba an Brett 5 konnte
eine gerechte Punkteteilung erzielen. Der SK Schwandorf konnte dann sogar in
Führung gehen. Ernst Dotzauer (Brett 8) konnte mit einer sehenswerten Abwicklung
entscheidenden Materialvorteil erspielen. Doch die Freude währte nicht lange.
Denn sowohl Günter Jehl (Brett 4) als auch Stephan Stöckl (Brett 6) hatten in
der Eröffnung fehlgegriffen und konnten ihre Niederlage nur noch hinauszögern.
Damit waren die Nürnberger Gastgeber wieder
in Front.
In den letzten noch
verblieben Partien versuchten die Schwandorfer alles den Kampf noch zu drehen.
Doch alle Bemühungen von Johannes Paar (Brett 7) und auch von Dr. Norbert Barth
an Brett 2 waren vergebens. Beide konnten die gegnerischen Verteidigungen nicht
entscheidend ins Wanken bringen und mussten schließlich jeweils in ein
Unentschieden einwilligen, so dass Schwandorf weiterhin mit 3:4 hinten lag.
Auch Petr Zvara am Spitzenbrett erging es nicht besser. In seinen Bemühungen
noch einen Mannschaftspunkt zu sichern, legte er sein Spiel riskant an, wurde
aber dafür nicht belohnt und von seinem Gegner ausgekontert.
Mit dieser Niederlage
bleiben die Schwandorfer mit 2:12 Punkten auf dem vorletzten Platz der Tabelle
vor dem punktgleichen Team aus Bamberg. Vor den Schwandorfern liegen die Mannschaften
aus Kelheim (4:10) und Bad Kötzting (6:12) noch in Reichweite. Um den
Klassenerhalt noch zu schaffen, müssen die beiden noch ausstehenden Kämpfe
gewonnen werden. Das erste Endspiel steigt am 20.3. zu Hause gegen Obernau. Den
Saisonabschluss bildet das Gastspiel in Bamberg am 10. April.
Trotz einer guten
Leistung wurde die zweite Mannschaft des Schachklubs Schwandorf nicht belohnt.
Gegen den deutlich favorisierten Tabellenführer der Kreisliga I Nord Siemens
Amberg II unterlagen die Schwandorfer knapp mit 3,5:4,5. Dies ist umso
bemerkenswerter, da erneut drei Stammspieler fehlten.
Karlheinz Obermeier
und Daniel Scharf konnten ihre Partien gewinnen, während Alexander Rudik,
Sulejman Licina und Bernd Eichinger jeweils ein Unentschieden erzielten. Da Christian
Elitzke, Karl Schönberger und Anna Weskamp ihre Spiele leider verloren, war
auch die knappe Niederlage nicht zu vermeiden. In der Tabelle bleibt das team auf dem vorletzten Platz, hat aber zwei Spieltage vor
Schluss drei Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz. Im nächsten Spiel am 27.3
gegen Oberviechtach II, hat das Team die Chance weiter zu punkten.
Unter dem
Spielermangel musste die dritte Mannschaft leiden, da sie in der Kreisliga III
Nord gegen Siemens Amberg IV keine Mannschaft stellen konnte und damit mit
kampflos mit 0:4 verlor. Auf Besserung hofft man am nächsten Spieltag (27.3)
gegen Amberg III.
Saison 2010/11:
Mannschaftskämpfe 6. Spieltag am 06.02.11 und 13.02.11:
Für die erste
Mannschaft des Schachklubs Schwandorf verläuft die diesjährige Saison in der Landesliga
Nordbayern weiterhin äußerst unglücklich. Erneut vergaben die Schwandorfer
einen möglichen Sieg. Diesmal verlor man am sechsten Spieltag unnötig mit 3:5
gegen den Tabellenzweiten SK Schweinfurt mit 3:5.
Zwar startet der
Wettkampf wenig verheißend, da Günter Jehl (Brett 4) verlor, nachdem sein Kontrahent
den Opferangriff von Jehl geschickt abwehren konnte. Doch die Schwandorfer
konnten prompt ausgleichen, da Pavel Votruba (Brett 5) mit einer spielstarken
Leistung den gegnerischen König zur Strecke brachte. Auch ein erneuter
Rückstand nach der Niederlage von Johannes Paar (Brett 7) brachte die
Schwandorfer aus dem Tritt, den Stephan Stöckl sorgte an Brett 6 für den erneuten
Ausgleich, als er eine Unachtsamkeit seines Gegenübers konsequent ausnützte.
Beim Stand von 2:2 waren die Schwandorfer optimistisch etwas Zählbares aus dem
Wettkampf mitzunehmen, da die noch verbliebenen Begegnungen aussichtsreich
standen.
Doch dann gab es
Rückschlag. Dr. Norbert Barth konnte sich an Brett 2 eine äußerst aussichtreiche
Stellung erspielen. Doch in Zeitnot übersah er den gegnerischen Konter und
musste statt des erhofften Sieges eine Niederlage einstecken. Anschließend
musste auch Werner Mühling (Brett 3) aufgeben, nachdem der gegnerische Druck zu
groß geworden war. Die Schwandorfer
schöpften nochmals Hoffnung als Ernst Dotzauer (Brett 8) seinen Minimalvorteil
im Endspiel auf sehenswerte Weise zum gewinn führte. Damit konnte das Team des
SK Schwandorf auf 3:4 verkürzen. Nun hing alles an der Partie von Petr Zvara am
Spitzenbrett. Angesichts des Spielstandes spielte er seine ausgeglichene
Stellung im Gewinnsinne weiter, was jedoch nach fast sechs Stunden Spielzeit
misslang, so dass der Endstand von 3:5 fixiert war
Nach dieser
Niederlage bleibt das Team des SK Schwandorf mit 2:10 Punkten auf dem
vorletzten Tabellenplatz zusammen mit dem punktgleichen Team aus Bamberg, aber
mit zwei Punkten Rückstand auf die Mannschaften aus Kelheim und Bad Kötzting
und muss nun unbedingt am 27.2 versuchen gegen Noris Tarrasch Nürnberg II zu
punkten.
Einen wichtigen Punkt
im Kampf um den Klassenerhalt holte die zweite Mannschaft gegen den SC
Haselmühl II. Mit 4:4 vergrößerten die Schwandorfer den Abstand auf die
Abstiegsplätze in der Kreisliga I Nord auf drei Punkte. Der Kampf gegen die
Vertretung aus Haselmühl verlief recht ausgeglichen, was sich daran zeigte, das
sechs der acht Partien mit einem Unentschieden endeten. So konnten sich Stephan
Schmidt, Alexander Rudik, Sulejman Licina, Karlheinz Obermeier, Bernd Eichinger
und Anna Weskamp über ein Unentschieden freuen. Altmeister Karl Schönberger
sicherte mit seinem erfolg den Mannschaftspunkt. Dagegen verlor Daniel Scharf
seine Begegnung. Am 13.3. hat die Mannschaft gegen Tabellenführer Siemens
Amberg II eine schwere Aufgabe zu lösen.
Im Aufwind befindet
sich die dritte Mannschaft in der Kreisliga III Nord. Gegen den SC Haselmühl
III gelang mit 3:1 der zweite Sieg in Folge. Matthias Federer, Peter Koller und
Walter Adlhoch sorgten mit ihren Siegen für den souveränen Erfolg, so dass die
Niederlage von Maximilian Kiss nicht mehr wehtat. Mit nun 5:5 punkten liegt das
Team im Mittelfeld der Tabelle. Am 13.3. besteht bei der vierten Mannschaft von
Siemens Amberg die Möglichkeit die Serie weiter auszubauen.
Saison 2010/11: Mannschaftskämpfe
5. Spieltag am 16.01.11:
Eine herbe Niederlage
setzte es für die erste Mannschaft des Schachklubs Schwandorf in der Landesliga
Nordbayern. Im Kellerduell gegen das punktgleiche Team vom SK Kelheim verloren
die Schwandorfer klar mit 2:6 und stecken damit tief im Abstiegskampf.
Für den Schachklub
waren die Vorraussetzung nicht besonders gut, da mit Pavel Votruba und Matthias
Dirmeier zwei Stammspieler ersetzt werden mussten, während die Kelheimer
Gastgeber nahezu in Bestbesetzung antreten konnten und damit auch die
Favoritenrolle innehatten. Trotzdem war
der Start sehr viel versprechend, da sich Ernst Dotzauer (Brett 7) ein
verdientes Unentschieden gegen seinen deutlich favorisierten Kontrahenten erspielen konnte. Doch nsch
drei Stunden Spielzeit und nach der Niederlage von Johannes Paar an Brett 6 gerieten die Schwandorfer in
Rückstand und es zeichnete sich bereits ab, dass an diesem Spieltag die Trauben
recht hoch hängen würden. Zwar konnte Günter Jehl (Brett 4) seine schwierige
Stellung geschickt verteidigen und ein Unentschieden erreichen. Aber als nach
vier Stunden Spielzeit sowohl Werner Mühling (Brett 3) als auch Petr Zvara am
Spitzenbrett ihre Partien aufgeben und die Überlegenheit ihrer Kontrahenten
anerkennen mussten, war beim Stand von 1:4 der Kampf entschieden.
In den noch
verbleibenden drei Spielen kämpften die Schwandorfer fast sechs Stunden um eine
Resultatsverbesserung. Nico Menzel (Brett 8) kämpfte verbissen in einem
schwierigen Endspiel um das Unentschieden. Knapp vor dem Ziel verpasste er den
Erfolg durch eine Unachtsamkeit und musste aufgeben. Den einzigen Schwandorfer
Einzelsieg holt Dr. Norbert Barth an
Brett 2 und verkürzte auf 2:5. Kurz danach war auch die Partie von Stephan Stöckl
beendet, der seine gut stehende Partie ebenfalls durch eine Unachtsamkeit
verdarb und aufgeben musste.
Mit dieser 2:6
Niederlage und nun 2:8 Punkten rutschte das Team des SK Schwandorf auf den vorletzten
Platz ab, nur durch die bessere Brettpunktzahl vor dem Team aus Bamberg, und
zwei Punkte hinter den Mannschaften aus Bad Kötzting und Kelheim. Am nächsten
Spieltag, dem 6.2.2011, empfangen die Schwandorfer die Vertretung des SK
Schweinfurt und müssen unbedingt punkten, um nicht den Anschluss an die
Nichtabstiegsplätze zu verlieren.
Saison 2010/11:
Mannschaftskämpfe 4. Spieltag am 12.12.10 und 19.12.10:
Mit recht
unterschiedlichen Ergebnissen verabschiedeten sich die Mannschaften des
Schachklubs Schwandorf in die Winterpause. Die erste Mannschaft vergab am
vierten Spieltag der Landesliga Nordbayern gegen den TSV Bindlach beim 4:4
einen möglichen Sieg. Dagegen kassierte die zweite Mannschaft in der Kreisliga
I Nord eine klare 1,5:6,5 Niederlage gegen Sulzbach-Rosenberg. Besser lief es
für die dritte Mannschaft in der Kreisliga III Nord beim 3:1 gegen SF Roding
III.
Die erste Mannschaft
des Schachklubs Schwandorf wollte gegen die Bundesliga-Reserve des TSV
Bindlachs den ersten Saisonsieg einfahren, nachdem man in den bisherigen
Begegnungen zwar überzeugend spielte, aber nicht entscheidend punktete. Mit nur
einem Mannschaftspunkt lagen die Schwandorfer bisher auf dem neunten und
vorletzten Platz der Landesliga Nordbayern. Der Kampf gegn
Bindlach verlief äußerst verbissen und lange war
überhaupt nicht klar, wer sich durchsetzten würde.
Als erster beendete
Pavel Votruba (Brett 5) nach drei Stunden seine Partie mit einem gerechten
Unentschieden. Wenig später war auch die Begegnung von Werner Mühling an Brett
3 zu Ende. Nachdem er einen bangen Moment überstehen musste, konnte er
ausgleichen und die Punkteteilung war perfekt. Ebenfalls ein Unentschieden war
das Ergebnis bei der Partie von Dr. Norbert Barth (Brett 2), der eine Figur für
entscheidenden Angriff opferte, aber leider die Gewinnfortsetzung verpasste.
Nach vier Stunden war auch das vierte Unentschieden perfekt, nachdem sich
Johannes Paar (Brett 7) in großer
Zeitnot souverän alle Gewinnbemühungen des Gegners entgegenstemmen konnte.
Damit war beim Stand von 2:2 weiter alles offen, aber die Schwandorfer waren
optimistisch, denn in den noch verbleibenden Partien bestand durchaus Hoffnung
auf mehr.
Und zunächst sah es
sehr gut aus. Denn Stephan Stöckl setzte seinen Kontrahenten an Brett 6 immer
mehr unter Druck und zwang ihn zum entscheidenden Fehler, den er dann souverän
zur Schwandorfer Führung verwertete. Jedoch ließ die Antwort der Bindlacher
nicht lange auf sich warten. Ernst Dotzauer (Brett 8) konnte seine Partie lange
ausgeglichen gestalten. Aber nach fünf Stunden Spielzeit unterlief ihm im
Endspiel eine Unachtsamkeit, die sein favorisierter Gegenüber sicher nutzten
und zum 3:3 ausgleichen konnte. Günter Jehl (Brett 4) erreichte nach ausgeglichenem
Spielverlauf eine gerechte Punkteteilung. Beim Stand von 3,5: 3,5 musste nun
die Partie von Petr Zvara am Spitzenbrett die Entscheidung bringen. Und die
hatte es in sich. Zunächst musste der Schwandorfer hart kämpfen und manche
kritische Situation überstehen. Dann aber kippte die Partie und Zvara kam fast
vorentscheidend in Vorteil. Aber nach einer Ungenauigkeit war der Vorteil weg
und die Partie und damit auch der ganze Mannschaftskampf endete
mit einem Unentschieden.
Das Team des SK
Schwandorf liegt nach diesem 4:4 mit nun 2:6 Zählern auf Rang acht der Tabelle
zusammen mit den punktgleichen Teams aus Bad Kötzting, Kelheim und Bamberg. Am
16.1.2011 müssen die Schwandorfer zum wichtigen Spiel nach Kelheim reisen und
hoffen ihren Sieg vom Vorjahr wiederholen zu können.
Einen sehr schweren
Stand hatte die zweite Mannschaft in der Kreisliga I Nord beim ambitionierten
SC Sulzbach-Rosenberg. Erneut fielen mit Schmidt, Elitzke und Ebenschwanger die
drei Spitzenbretter aus, so dass die Hoffnungen auf einen Punktgewinn nur
gering waren. Und der Spielverlauf war entsprechend. Lediglich Alexander Rudik
konnte seine Partie gewinnen und Sulejman Licina ein Unentschieden beisteuern.
Dagegen mussten sowohl Nico Menzel, Karl Schönberger, Karlheinz Obermeier,
Korbinian Groh, Daniel Scharf als auch Peter Koller ihre Partien verloren
geben. Damit stand eine deutliche 1,5:6,5 Niederlage fest. Damit bleiben die
Schwandorfer bei zwei Pluspunkten und als Tabellensiebter weiter im
Abstiegskampf. Im nächsten Spiel am 13.2.11 gegen den SC Haselmühl II, wenn es
gegen einen direkten Konkurrenten geht, sollte gepunktet werden, um nicht ganz
hinten rein zu rutschen.
Wesentlich besser
verlief der Spieltag für die dritte Mannschaft in der Kreisliga III Nord, als
man bei SF Roding III antreten musste. Walter Adlhoch kam zu einem kampflosen
Erfolg. Diese Führung konnten Anna Weskamp und Matthias Federer mit zwei
überzeugenden Siegen zum 3:0 ausbauen. Damit fiel die Niederlage von Bernd
Eichinger nicht mehr ins Gewicht. Mit nun 3:5 Punkten liegt das Team im
Mittelfeld der Tabelle. Das nächste Spiel ist am 13.2.11 gegen den SC Haselmühl
III.
Saison 2010/11:
Mannschaftskämpfe 3. Spieltag am 14.11.10 und 21.11.10:
Äußerst unglücklich
verlief der dritte Spieltag für die erste Mannschaft des Schachklubs Schwandorf.
In der Landesliga Nordbayern empfing man den Oberligaabsteiger Zirndorf und
verlor trotz starker Leistung mit 2,5: 5,5. Wie schon im bisherigen Saisonverlauf ließ man
erneut gute Chancen ungenützt und hätte
durchaus selbst einen klaren Sieg feiern können.
Die Schwandorfer, die
mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen gestartet waren, standen
gegen Zirndorf schon etwas unter Druck, wollte man ein Abrutschen in den
Tabellenkeller verhindern. Und der Kampf begann äußerst verheißungsvoll. Dr.
Norbert Barth (Brett 2) konnte seinen Gegner durch ständiges Druckspiel zu
einem übergroßen Bedenkzeitverbrauch zwingen, so dass dieser durch
Zeitüberschreitung verlor. Anschließend trennte sich Pavel Votruba (Brett 5)
von deinem Kontrahenten mit einer gerechten Punkteteilung. Damit lagen die
Schwandorfer nach drei Stunden Spielzeit
1,5 : 0,5 in Front und waren sehr optimistisch, denn
fast an allen übrigen Brettern hatte man Vorteil. Doch nach vier Stunden kippte
der Wettkampf auf fast tragische Weise. Zunächst musste Günter Jehl an Brett 4
aufgeben, nachdem ihm in vorteilhafter Stellung eine Unachtsamkeit unterlief.
Ebenso erging es Werner Mühling (Brett 3), der sich eine gewonnener
Stellung erarbeitet hatte und kurz vor dem Gewinn stand, jedoch dabei zuviel
Bedenkzeit verbraucht hatte und durch Zeitüberschreitung verlor. Und es ging
weiter. Ernst Dotzauer (Brett 8) und Johannes Paar (Brett 7) hatten im Endspiel
ausgeglichene Partien, jedoch machten beiden einen ungenauen
Zug, der zur Folge hatte, dass sie sich in nicht mehr haltbaren Endspielen
wieder fanden. Da zudem auch noch Stephan Stöckl (Brett 6) seine Begegnung
verlor, lagen die Schwandorfer auf einmal deutlich mit 1,5 :
5,5 in Rückstand. Der Sieg von Petr Zvara am Spitzenbrett, der erneut eine
bärenstarke Vorstellung zeigte, war dann nur noch Ergebniskosmetik, denn der
Wettkampf war bereits verloren.
Mit nun 1:5 Punkten
finden sich die Schwandorfer im Abstiegskampf wieder und liegen im Moment auf
Platz neun. Am 12.12.empfängt man den TSV Bindlach II und muss versuchen zu
punkten.
Für die zweite
Mannschaft stand der dritte Spieltag in der Kreisliga I Nord unter keinem guten
Stern. Zum Lokalderby gegen den TSV Schwandorf musste man stark
ersatzgeschwächt antreten, denn es fielen fünf der acht Stammspieler aus, so
dass die Erwartungen sehr gering waren.
Und für die Schachklub-Reserve gab es auch nichts zu erben. Mit 2,5 : 5,5 ging der Sieg schließlich an den Lokalrivalen.
Alexander Rudik, Sulejman Licina, Daniel Scharf, Matthias Federer und Peter
Koller erreichten jeweils ein Unentschieden. Dagegen verloren Nico Menzel, Karl
Schönberger und Bernd Eichinger ihre Spiele. Mit 2:4 Punkten liegt die
Mannschaft nun im hinteren Mittelfeld der Tabelle. Am 19.12 muss das SK-Team
bei Sulzbach-Rosenberg an die Bretter.
Die großen
Aufstellungsprobleme der zweiten Mannschaft hatte zu
Folge, dass die dritte Mannschaft diesmal nicht besetzt werden konnte. Das
Spiel in der Kreisliga III Nord gegen Furth II ging kampflos an die Gäste.
Ebenfalls am 19.12 spielt die Dritte bei SF Roding III.
Saison 2010/11:
Mannschaftskämpfe 2. Spieltag am 24.10.10 und 05.11.10:
Eine Niederlage
setzte es am zweiten Spieltag der Landesliga Nordbayern für die erste Mannschaft
des Schachklubs Schwandorf. Gegen Wacker Neutraubling, einem der Topfavoriten
der Liga, setzte es eine leider vermeidbare 3:5 Niederlage, denn bei besserer
Chancenauswertung wäre durchaus ein Punktgewinn möglich gewesen.
Dabei begann der
Wettkampf äußerst viel versprechend. Ernst Dotzauer, der an Brett 8 ins Team
rutschte, zeigte keine Scheu vor seinem nominell deutlich favorisierten
Kontrahenten und brachte die Schwandorfe ebenso überlegen wie auch überraschend
in Front. Auch danach ließ sich der Kampf recht verheißungsvoll für den
Schwandorfer Außenseiter an. Doch in der Phase der Zeitkontrolle nach knapp vie
Stunden Spielzeit kam es dann knüppeldick. Sowohl Matthias Dirmeier als auch
Stephan Stöckl an den Brettern 5 und 6 griffen bei knapper werdenden
Bedenkzeit fehl und mussten ihre bis dahin noch völlig unklaren Partien
aufgeben. Als auch noch Günter Jehl
(Brett 4), den Widerstand einstellen musste, sah es beim Stand von 1:3
nicht mehr so gut aus für die Mannschaft des Schachklubs. Auch nicht gut lief
es für Dr. Norbert Barth an Brett 2, der diesmal seinem Gegner nicht gewachsen
war und ebenfalls eine Niederlage quittieren musste.
Trotz des 1:4
Rückstands war man bei den Schwandorfer noch optimistisch, den Rückstand aufzuholen,
denn in den noch laufenden Partien waren die Schwandorfer am Drücker. Johannes
Paar (Brett 7) startete die Aufholjagd und nutzte die unglückliche gegnerische
Figurenstellung zum entscheidenden Schlag. Auch Werner Mühling (Brett 3) hatte
sich ein Übergewicht erspielt, jedoch verpasste er da gewinnbringende Manöver
und sein Gegner konnte ins Unentschieden entwischen. Damit war der Kampf für
die Schwandorfer verloren. Am Spitzenbrett bemühte sich Petr Zvara fast sechs
Stunden lang um Ergebniskosmetik. Doch auch ihm erging es wie Mühling und er
musste seinem Kontrahenten das Unentschieden zubilligen.
Nach dieser 3:5
Niederlage liegt das Schwandorfer Team mit 1:3 Punkten im hinteren Mittelfeld
und muss nun am 14.11 gegen Zirndorf versuchen zu punkten, um sich im
Abstiegskampf etwas Luft zu verschaffen.
Weniger gut lief es
in der zweiten Runde, als beide Schwandorfer Reservevertretungen in Cham
antreten mussten. Da insgesamt fünf Stammspieler ausfielen und dadurch
insgesamt sechs Jugendspieler zum Einsatz kamen, waren die Erwartungen nicht zu hoch. Die zweite
SK-Vertretung unterlag dem SC Cham, der im Vorjahr noch in der Bezirksliga am
Start war, mit 3:5. Die Siege von Karlheinz Obermeier und Daniel Scharf
zusammen mit den Unentschieden von Alexander Rudik und Sulejman Licina reichten
nicht. Christian Elitzke, Karl Schönberger, Bernd Eichinger und Anna Weskamp mussten Niederlagen
quittieren, so dass die Mannschaftspunkt in Cham blieben. Auch die dritte
Mannschaft verlor mit 1:3 gegen den SC Cham II. Lediglich Maximilian Kiss und
der 8-jährige Maximilian Stöckl bei seinem Debüt in den Erwachsenenmannschaften
konnten eine Punkteteilung erreichen. Da Matthias Federer und Peter Koller ihre
Spiele verloren, war die Niederlage der Mannschaft besiegelt.
Die nächsten Aufgaben
warten am 21.11, wenn die zweite Mannschaft im Lokalderby den TSV Schwandorf
empfängt und dir dritte Garnitur den SC Furth II.
Saison 2010/11:
Mannschaftskämpfe 1. Spieltag am 10.10.10 und 17.10.10:
Einen guten Auftakt
in die neue Saison erwischte die erste Mannschaft des Schachklubs Schwandorf.
Im ersten Spiel der Landesliga Nordbayern empfingen die Schwandorfer die
Vertretung aus Bad Kötzting, die sich in den letzte Jahren zu einem Angstgegner
entwickelt haben, da man trotz guter Leistung ständig den Kürzeren zog. Diesmal
machte man es besser und konnte beim 4:4 Unentschieden einen verdienten Punkt
holen.
Beide Mannschaften
traten in Bestbesetzung an, so dass die Favoritenrolle leicht auf Seiten der
Gäste war. Relativ schnell waren die Begegnungen von Günter Jehl (Brett 4) und
Werner Mühling (Brett 3) beendet. Beide sicherten sich gegen ihre nominell
stärkeren Gegner eine Punkteteilung. Doch dann geriet das Team des Schachklubs
nach drei Stunden Spielzeit in Rückstand, als Matthias Dirmeier an Brett 6
seine Begegnung aufgeben musste. Weniger später dann ein weiterer Rückschlag,
als auch Pavel Votruba (Brett 5) die Überlegenheit seines Kontrahenten
anerkennen musste.
Beim Stand von 1 : 3 schien der Wettkampf für die Gäste aus Bad Kötzting
entschieden, doch die Schwandorfer kämpften sich ins Spiel zurück. Zunächst
schaffte Petr Zvara am Spitzenbrett ein Unentschieden, nachdem seine Partie nie
die Remisbreite verließ. Nach knapp vier Stunden glichen die Schwandorfer mit
einem Doppelschlag aus. Stephan Stöckl (Brett 7) hatte seinen Kontrahenten
schön überspielt und konnte schließlich entscheiden Material gewinnen. Johannes
Paar an Brett 8 konnte den gegnerischen Angriff problemlos zurückschlagen und
dann selbst zum entscheidenden Schlag ausholen.
Damit hing beim Stand
von 3,5 : 3,5 alles an der Partie von Dr. Norbert
Barth am 2. Brett. Und die ließ sich zunächst sehr gut für den Schwandorfer an.
Er hatte zunächst einen kleinen Materialvorteil erspielen können. Doch sein
Kontrahent verteidigte sich äußerst zäh und so war es Dr. Barth trotz aller
Bemühungen nicht möglich die gegnerische Verteidigung zu überwinden, so dass
die Partie nach fast sechs Stunden unentschieden endete. Damit stand der 4:4
Endstand fest und das Team des SK Schwandorf war zufrieden damit.
Am nächsten Spieltag
(24.10) hat man eine äußerst schwere Aufgabe vor sich, wenn man beim
bärenstarken Aufsteiger Wacker Neutraubling antreten muss.
Recht unterschiedlich
verliefen die beiden Startrunden für die zweite und dritte Mannschaft des
Schachklubs Schwandorf.
Zu Saisonbeginn
konnte man sich noch über Punktegewinne freuen. So gewann die „Zweite“ ihr
Auftaktspiel in der Kreisliga I Nord gegen den SV Loderhof knapp aber verdient
mit 4,5 : 3,5. Stephan Schmidt, Ernst Dotzauer, Alexander Rudik und Sulejman
Licina steuerte volle Punktgewinne bei und Karl Schönberger ein Unentschieden.
Dagegen verloren Nico Menzel, Karlheinz Obermeier und Daniel Scharf ihre
Partien. Auch die dritte Mannschaft
konnte in der Kreisliga III Nord gegen Luhe-Wildenau III ein 2:2 Unentschieden
erspielen. Peter Koller und Maximilian Kiss waren erfolgreich, wogegen Matthias
Federer und Helmut Eichinger das
Nachsehen hatte.
Saison 2009/10:
Mannschaftskämpfe 9. Spieltag am 11.04.10 und 25.04.10:
Einen gelungenen
Saisonabschluss feierte die erste Mannschaft des Schachklubs Schwandorf. Am
letzten Spieltag der Landesliga Nordbayern gelang den Schwandorfern ein 5:3
Erfolg über die oberfränkische Traditionsmannschaft vom SC Bamberg.
Beide Teams lagen vor
dem Spieltag in der Tabelle gleichauf und hatten den Klassenerhalt eigentlich
gesichert. Trotzdem nahmen beide Teams den Kampf nicht auf die leichte
Schulter, denn beide Vertretungen traten in absoluter Bestbesetzung an. Relativ
schnell gab es die ersten Punkteteilungen. Matthias Dirmeier (Brett 6) und Dr.
Norbert Barth (Brett 2) teilten sich die Punkte mit ihren Gegnern. Dann ging
Schwandorf mit 2:1 in Führung. Stephan Stöckl musste an Brett 7 zwar einen
kritischen Moment überstehen, bevor er den entscheidenden Konter setzen konnte.
Nach einem weiteren Unentschieden von Werner Mühling (Brett 3) konnte das
SK-Team die Führung sogar noch weiter ausbauen, als Günter Jehl an Brett 4 eine
Unachtsamkeit seines Kontrahenten bestrafte. Doch die Antwort der Gäste ließ
nicht lange auf sich warten. Nach der Niederlage von Johannes Paar verkürzte
Bamberg auf 3,5:2,5. Petr Zvara konnte am Spitzenbrett alle Angriffsbemühungen
abwehren und nach über fünf Stunden hartem Kampf ein hochverdientes
Unentschieden erzielen. Pavel Votruba (Brett 5) blieb es schließlich überlassen
nach sechs Stunden mit einem schön herausgespielten Sieg den 5:3 Endstand
herzustellen.
Mit diesem Sieg
konnten die Schwandorfer ihr Punktekonto mit 9:9 Zählern ausgleichen und
schließen ihre dritte Landesliga Saison auf dem sechsten Platz ab. Das bisher
beste Ergebnis.
Erfolgreichster
Spieler der Schwandorfer Mannschaft war Petr Zvara mit 6,5 Punkten aus 9 Partien,
der in seiner ersten Saison in Schwandorf voll einschlug. Aber auch Dr. Norbert
Barth, Günter Jehl und Stephan Stöckl können mit ihrem Abschneiden von 5
Punkten (aus acht Spielen) mehr als zufrieden sein. Ebenfalls eine positive
Punkteausbeute erreichten Pavel Votruba (4 aus 6), Johannes Paar (4 aus 8) und
Jürgen Lautner (3 aus 6).
Abschlusstabelle Landesliga: 1. SV Puschendorf
(16:2 Punkte), 2. SC Bad Kötzting, 3. SK
Kelheim (beide 12:6), 4. SK Schweinfurt, 5. SK Kulmbach (beide 11:7), 6.
SK Schwandorf (9:9), 7. SC Bamberg (7:11), 8.
SW Nürnberg Süd (6:12), 9. SC Kitzingen, 10. SK Klingenberg (beide 3:15).
Die zweite Mannschaft
erzielte am letzten Spieltag der Kreisliga I Nord ein 4:4 Unentschieden gegen
Haselmühl II. Karlheinz Obermeier konnte einen vollen Punkt erreichen, während
Ernst Dotzauer, Christian Elitzke, Nico Menzel, Karl Schönberger, Sulejman
Licina und Korbinian Groh jeweils ein Unentschieden verbuchen konnte. Lediglich
Helmut Eichinger musste eine Niederlage einstecken. Mit 8:8 Punkten schloss die
zweite Mannschaft auf dem sechsten Platz ab. Beste Spieler der abgelaufenen
Saison waren Ernst Dotzauer (4,5 Punkte aus 6 Partien), Franz Ebenschwanger,
Nico Menzel (beide 3,5 aus 6), Karlheinz Obermeier (3 aus 5) und Stephan
Schmidt (2,5 aus 3).
Mit einem Sieg
beendete die dritte Mannschaft die aktuelle Spielzeit in der Kreisliga III
Nord. Mit 3:1 behielt man gegen Haselmühl III die Oberhand. Daniel Scharf,
Matthias Federer und Peter Koller konnten einen vollen Punkt verbuchen. Die
Niederlage von Anna Weskamp fiel nicht ins Gewicht. In der Schlusstabelle kam
die Vertretung des Schachklubs, die sich überwiegend aus Nachwuchsspielern
zusammensetzt mit 8:10 Punkte auf Platz 8. Bester Spieler war
Mannschaftsführer Peter Koller mit vier
Punkten aus sechs Partien.
Saison 2009/10:
Mannschaftskämpfe 8. Spieltag am 21.03.10:
Eine unglückliche
Niederlage kassierte die erste Mannschaft des Schachklubs Schwandorf in der
Landesliga Nordbayern. Am vorletzten Spieltag unterlag man knapp mit 3,5:4,5
beim SK Kulmbach und verpasste damit den vorzeitigen Klassenerhalt, der bei
einem Unentschieden perfekt gewesen wäre.
Bereits zu Beginn des
Wettkampfs tat sich einiges. Nach zwei schnellen Unentschieden von Pavel
Votruba an Brett 5 und Jürgen Lautner an Brett 8 mussten die Schwandorfer einen Rückschlag hinnehmen. Werner Mühling
(Brett 3) musste nach einer
Unachtsamkeit bereits nach etwas über einer Stunde aufgeben. Und es lief
zunächst weiter nicht so wie gewollt. Denn auch Günter Jehl (Brett 4) musste
nach nicht zu parierenden Drohungen aufgeben, so dass die Schwandorfer mit 1:3
in Rückstand gerieten. Doch man kämpfte sich zurück ins Spiel. Stephan Stöckl
(Brett 6) verteidigte eine schwer zu spielende Stellung erfolgreich und konnte
sich ein Unentschieden sichern. Auch Dr. Norbert Barth an Brett 2 erzielte ein
gerechtes Unentschieden. Beim Stand von 2:4 mussten nun zwei Siege her, um noch
einen Mannschaftspunkt mit nach Schwandorf zu nehmen. Und es sah richtig gut aus. Am Spitzenbrett
hatte Petr Zvara in ein Endspiel mit einem Mehrbauern abwickeln können, dass
gute Gewinnaussichten bot. Doch eine kleine Ungenauigkeit nach fast sechs
Stunden Spielzeit kostete ihm den verdienten Sieg und Zvara musste sich mit
einem Unentschieden zufrieden geben. Da kam auch der sehr schön herausgespielte
Sieg von Johannes Paar zu spät. Die knappe 3,5: 4,5 stand fest.
Nach dieser
Niederlage liegt der SK Schwandorf mit nun 7:9 Zählern mannschafts- und
brettpunktgleich mit Bamberg auf dem sechsten Platz, vor dem Team von
Schwarz-Weiß Nürnberg (5:11) und den bereits als Absteigern feststehenden
Mannschaften aus Kitzingen und Klingenberg. Um den Klassenerhalt auch
theoretisch fix zu machen, brauchen die Schwandorfer am 11.4 zum Saisonabschluss
gegen Bamberg noch zwei Brettpunkte, um von Nürnberg nicht mehr eingeholt werden
zu können.
Eine starke Leistung
bot die zweite Mannschaft in der Kreisliga I Nord gegen den Aufstiegsaspiranten
TSV Oberviechtach II. Mit 5,5 : 2,5 feierte das Team
ein wichtigen Sieg und entledigte sich damit einen Spieltag vor Saisonende
aller Abstiegssorgen. Stephan Schmidt, Ernst Dotzauer, Franz Ebenschwanger und
nach Nachwuchsspieler Daniel Scharf konnten ihre Partien gewinnen, während
Christian Elitzke, Karl Schönberger und Karlheinz Obermeier jeweils ein
Unentschieden beisteuerten. Lediglich Sulejman Licina verlor seine Begegnung.
In der Tabelle liegt die Mannschaft mit 7:7 Punkten auf dem sechsten Platz, nur
zwei Punkte hinter dem punktgleichen Führungstrio. Am letzten Spieltag muss man
am 25.4 zum Tabellennachbar Haselmühl II reisen.
Ohne Chance war
dagegen die dritte Garnitur des Schachklubs in der Kreisliga III Nord. Gegen
Tabellenführer Bad Kötzting IV verlor man in der Besetzung Anna Weskamp, Bernd
Eichinger, Matthias Federer und Peter Koller deutlich mit 0,5:3,5. Lediglich
Bernd Eichinger konnte ein Unentschieden erkämpfen. In der Tabelle bleibt damit
auf Rang acht. Zum Saisonabschluss am 25.4 tritt das überwiegend aus
Jugendspielern bestehende bei Haselmühl III an.
Saison 2009/10:
Mannschaftskämpfe 7. Spieltag am 28.02.10 und 07.03.10:
Die erste Mannschaft
des Schachklubs Schwandorf schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Am siebten
Spieltag der Landesliga Nordbayern empfingen die Schwandorfer den
Tabellenführer aus dem mittelfränkischen Puschendorf und trotzten diesem ein
4:4 Unentschieden ab, obwohl dieser bisher erst einen Mannschaftspunkt
abgegeben hatte. Mit diesem überraschenden, aber nicht unverdienten schafften
die Schwandorfer einen wichtigen Punktgewinn und machten im Abstiegskampf
wertvollen Boden gut.
Dabei startete der
Wettkampf gegen den in Bestbesetzung spielenden Tabellenführer, wenig verheißungsvoll.
Werner Mühling lief an Brett 3 in einen nicht zu parierenden Königsangriff, so
dass die Schwandorfer früh mit 0:1 in Rückstand gerieten. Nach einer gerechten
Punkteteilung an Brett 2 durch Dr. Norbert Barth kam das SK-Team zurück ins
Match. Zunächst schaffte Jürgen Lautner (Brett 8) mit einer ausgezeichnet
vorgetragenen Angriffspartie den Ausgleich. Und Matthias Dirmeier (Brett 6)
konnte sogar noch nachlegen, denn seinem druckvollen Spiel konnte sein Gegner
nichts entgegensetzen. Nach Materialverlust musste dieser Dirmeier zum Sieg
gratulieren.
Zwar führten die
Schwandorfer nun mit 2,5:1,5 , doch bis zum erhofften Punktgewinn sollte es
noch ein hartes Stück Arbeit werden, denn in zwei Partien standen die
Schwandorfer nicht so gut, so dass noch alles möglich war. Zunächst musste
Pavel Votruba an Brett 5 seine Gewinnbemühungen einstellen und in das
Unentschieden einwilligen. Dann schafften die Gäste den 3:3-Ausgleich, als am
Spitzenbrett Petr Zvara seine erste Saisonniederlage kassierte. Nun mussten die
Partien von Stephan Stöckl und Günter Jehl die Entscheidung bringen. Und
zunächst sah es nicht besonders gut aus. Zwar hatte Jehl eine ausgeglichene
Partie, doch Stöckl kämpft mit dem Rücken zur Wand. Als aber Stephan Stöckl
(Brett 7) sich aus seiner gedrückten
Stellung befreien konnte und ausgleichen konnte, war es geschafft. Beide noch
laufenden Partien endeten mit einer Punkteteilung. Damit war der Endstand von
4:4 perfekt.
Nach dem Sieg gegen
den Tabellenzweiten aus Kelheim am vergangenen Spieltag lieferten die
Schwandorfer mit dem Unentschieden gegen Tabellenführer Puschendorf ihr
nächstes Husarenstück ab. Sie liegen nun mit 7:7 Punkten auf Platz sechs und
haben sehr gute Chancen auf den Klassenerhalt. Hinter den Schwandorfern folgen
Bamberg und Schwarz-Weiß Nürnberg (beide 5:9) vor Kitzingen (2:12) und
Klingenberg (1:13). Zwar steigen voraussichtlich drei Mannschaften ab, doch ist
man in Schwandorf optimistisch, die Klasse zu halten, vor allem aufgrund des
Restprogramms der Konkurrenz. Bereits am nächsten und vorletzten Spieltag
(21.3.) kann man beim Gastspiel in Kulmbach, die in der Tabelle direkt vor den
Schwandorfern rangieren, den Sack zu machen.
Nicht so erfolgreich
verlief der Spieltag für die zweite Mannschaft. In der Kreisliga I Nord trat
das Team in Sulzbach-Rosenberg an. Da mit Stephan Schmidt, Franz Ebenschwanger
und Karlheinz Obermeier drei wichtige Stammspieler ausfielen, waren die
Hoffnungen auf Zählbares nicht hoch. Und so kam die knappe 3,5:4,5 Niederlage
nicht überraschend.
Die Schwandorfer
dominierten zwar an den vorderen Brettern– hier siegten Ernst Dotzauer und Nico
Menzel bei einem Unentschieden von Christian Elitzke. Jedoch war man an den
hinteren Brettern unterlegen. Die jugendlichen Ersatzspieler konnten mit ihren
spielstarken Gegnern nur zum Teil mithalten. So konnte zwar Matthias Federer
ein Unentschieden erzielen, aber Korbinian Groh und Bernd Eichinger mussten
Niederlagen quittieren. Da auch noch Altmeister Karl Schönberger verlor und
Sulejman Licina ein Unentschieden erreichte, war die Niederlage der Mannschaft
nicht zu vermeiden. In der Tabelle rangiert die zweite Mannschaft nun mit 5:7
Punkten im hinteren Mittelfeld und muss noch um den Klassenerhalt zittern. Am
21.3 empfängt das Team den TSV Oberviechtach II.
Noch schlimmer erging
es der dritten Mannschaft in der Kreisliga III Nord. Durch die zahlreichen
Abstellungen an die Zweite und weitere Ausfälle wurde die Spielerdecke zu dünn,
so dass das Spiel bei Furth II kampflos abgegeben werden musste. Ebenfalls am
21.3 empfängt das Team den Spitzenreiter Bad Kötzting IV.
Saison 2009/10:
Mannschaftskämpfe 6. Spieltag am 07.02.10 und 21.02.10:
Eine famose Leistung
bot die 1. Mannschaft des Schachklubs am sechsten Spieltag in der Landesliga
Nordbayern. Beim Aufstiegsanwärter und großen Ligafavoriten SK Kelheim schaffte
die Schwandorfer die Riesenüberraschung und siegten auch in der Höhe absolut
überlegen mit 6:2. Es war dies der erste Sieg über Kelheim seit mehr als
vierzig Jahren. Der Klassenerhalt in der der vierthöchsten deutschen
Schachliga ist damit deutlich näher gerückt.
Beide Mannschaften,
die jeweils auf einen Stammspieler verzichten mussten, lieferten sich von Anfang
an einen heißen Kampf. Nach drei Stunden war immer noch keine Partie entschieden,
allerdings zeichnete sich an mehreren Brettern ein leichtes Übergewicht bzw.
eine Angriffsstellung zugunsten der Schwandorfer ab. Diese waren als
Außenseiter gestartet, wollten aber die Gunst der Stunde nutzen. Und so war die
von Beginn an starke Druckstellung von Pavel Votruba an Brett 5 nach nicht ganz
dreieinhalb Stunden reif für ein Figurenopfer in die gegnerische
Königsstellung, die augenblicklich zerbrach. Nur kurze Zeit später konnte Petr
Zvara am Spitzenbrett seinen Gegner, Fernschach-Olympiasieger Prof. Dr.
Kreuzer, in einer taktisch hochbrisanten Partie durch einen unwiderstehlichen
Königsangriff zur Aufgabe zwingen und auf 2:0 erhöhen. Nur fünf Minuten später
führte Johannes Paar (Brett 7) seine Begegnung zum Sieg, der eine gegnerische
Unachtsamkeit geschickt nutzen konnte.
Dieser Dreierschlag war für die Kelheimer
wie ein Schock. Fast zeitgleich musste zwar Matthias Dirmeier seine Partie an
Brett 6 aufgeben, aber Werner Mühling präsentierte an Brett 3 noch einen
taktischen Leckerbissen mit einem doppelten Turmopfer, das unabdingbar zum Matt
führte, und erzielte das vorentscheidende 4:1 für den SK. In einem
nervenaufreibenden Zeitnotduell konnte schließlich Dr. Norbert Barth an Brett 2
eine dreimalige Stellungswiederholung reklamieren und damit ein Unentschieden
erzielen. Der nicht für möglich
geglaubte Sieg für die Schwandorfer stand also fest! Nach fast fünf Stunden
Spielzeit siegte auch noch Günter Jehl an Brett 4 nach einer sehenswerten
Leistung im Endspiel mit Türmen und Leichtfiguren, bevor Jürgen Lautner an
Brett 8 sich mit seinem Gegner im Doppelturmendspiel auf Remis einigte und den
6:2 Endstand sicherstellte.
Mit diesem absolut
unerwarteten Erfolg (im Vorjahr hatte man noch mit 2:6 verloren) konnten die
Schwandorfer ihr Punktekonto mit 6:6 Punkten ausgleichen und verbleiben damit
auf Rang sechs vor Schwarz-Weiß Nürnberg (5:7), Bamberg (3:9), Kitzingen (2:10)
und Klingenberg (1:11). Jedoch wird der Klassenerhalt in den verbleibenden drei
Runden noch ein hartes Stück Arbeit, da in dieser Saison voraussichtlich drei
Mannschaften absteigen müssen. Am 28. Februar erwarten die Schwandorfer nun
zuhause mit dem Tabellenführer Puschendorf die nächste Spitzenmannschaft und
hoffen natürlich auf eine Wiederholung ihrer tollen Leistung.
Einen ganz wichtigen
Sieg feierte die zweite Mannschaft des Schachklubs Schwandorf in der Kreisliga
I Nord. Gegen den SK Weiden II gewannen die Schwandorfer das Kellerduell mit
5:3 und konnten sich damit vorübergehend ins Mittelfeld der Tabelle absetzen.
Zum ersten Mal in der Saison konnte das SK-Team in Bestbesetzung antreten und
gleich zeigte die Mannschaft was in ihr steckt. Stephan Schmidt, Ernst Dotzauer
und Christian Elitzke an den Spitzenbrettern gewannen ihre Partien und sorgten
damit früh für eine komfortable Führung. Franz Ebenschwanger, Nico Menzel, Karl
Schönberger und Sulejman Licina steuerten ein Unentschieden bei und sicherten
den Mannschaftserfolg ab. Lediglich Karlheinz Obermeier verlor seine Partie,
was jedoch nicht mehr ins Gewicht fiel.
Mit nun 5:5 Punkten
rückte das Schwandorfer Team auf den fünften Platz vor und hat nun zwei Punkte
Vorsprung auf die Teams aus Sulzbach-Rosenberg, Neustadt/Altenstadt und Weiden
(alle 3:7) auf den Plätzen sieben bis neun.
Im nächsten Spiel gegen Sulzbach-Rosenberg am 7.3 können die
Schwandorfer nun einen vorentscheidenden Schritt zum Klassenerhalt machen.
Ebenfalls einen Sieg
verbuchte die dritte Mannschaft gegen Roding III in der Kreisliga III Nord. Die
Schwandorfer profitierten von den gegnerischen Aufstellungsproblemen, die keine
Mannschaft stellen konnten, und dadurch zu einem kampflosen 4:0 Sieg kamen.
Auch die dritte Mannschaft hat mit 6:6 Punkten ein ausgeglichenes Punktekonto
und liegt im Mittelfeld. Am 7.3. muss man nach Furth i.W. reisen.
Saison 2009/10:
Mannschaftskämpfe 5. Spieltag am 24.01.10 und 31.01.10:
Einen ganz wichtigen
Erfolg landete die erste Mannschaft des Schachklubs Schwandorf am fünften
Spieltag der Landsliga Nordbayern. Gegen den unterfränkischen Aufsteiger aus
Klingenberg am Main konnten die Schwandorfer knapp mit 5:3 die Oberhand
behalten und sich damit etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen.
Der Kampf begann
verheißungsvoll für den SK Schwandorf. Nach einem schnellen Unentschieden von
Jürgen Lautner an Brett 8, brachte Stephan Stöckl (Brett 6) die Schwandorfer
mit einem sehenswerten Kurzsieg nach nicht einmal zwei Stunden in Führung. Dann
tröpfelte der Kampf dahin, wobei die meisten Partien sehr unklar waren. Kurz
vor der Zeitkontrolle nach vier Stunden fiel die Entscheidung. Zunächst konnte
Dr. Norbert Barth (Brett 2) aus einer ausgeglichenen Stellung heraus einen
entscheidenden Mattangriff kreieren und seine Kontrahenten zur Aufgabe zwingen.
Erfreulich verlief auch die Partie von Werner Mühling an Brett 3. Nachdem er
den gegnerischen Angriffsbemühungen erfolgreich den Zahn gezogen hatte, setzte
er zum entscheidenden Gegenangriff an und zwang seinen Gegner in die Knie.
Damit lagen die Schwandorfer mit 3,5:0,5 scheinbar vorentscheidend in Front.
Doch an den noch verbleibenden Brettern sah es nicht gerade rosig aus, den noch
zum Mannschaftssieg benötigten Punkt zu holen.
Dann schlug jedoch
die Stunde des Schwandorfer Spitzenspielers Petr Zvara. Aus völlig verwickelter
und unübersichtlicher Situation ging er nach beiderseitiger Zeitnot als etwas
glücklicher Sieger hervor, nachdem er zuvor einen kritischen Moment zu
überstehen hatte. Damit war der Kampf zugunsten des Schachklubs entschieden und
Petr Zvara bewies einmal mehr seinen großen Wert für das Team des Schachklubs
und seine außergewöhnlichen Fähigkeiten, die nach fünf Spieltagen mit 4,5
Punkten zum Topscorer der Landeliga machen. Anschließend mussten Matthias
Dirmeier (Brett 5) und Günter Jehl (Brett 4) nach langer Gegenwehr ihre
mittlerweile hoffnungslosen Stellungen aufgeben, so dass Klingenberg auf
4,5:2,5 verkürzen konnte. Den Endstand zum 5:3 stellte schließlich Johannes
Paar her, der ein nachteiliges Endspiel lange und zäh verteidigte und sich nach
fast sechs Stunden ein Unentschieden verdiente.
Mit diesem Sieg besserten
die Schwandorfer ihr Punktekonto auf 4:6 Zähler auf und rücken auf den sechsten
Platz vor, vor der punktgleichen Mannschaft von Schwarz-Weiß Nürnberg, Bamberg
(3:7), Kitzingen (2:8) und Klingenberg (0:10). Wie wichtig der Sieg ist, zeigt
auch ein Blick auf die nächsten Aufgaben. Bereits am nächsten Sonntag, dem
7.2., muss man zum Tabellenzweiten und Ligafavoriten Kelheim reisen, bevor man
am 28.2 den derzeitigen Tabellenführer Puschendorf empfängt. In beiden Spielen
dürften die Trauben sehr hoch hängen.
Weniger gut lief es
am fünften Spieltag für die beiden anderen Mannschaften des Schachklubs
Schwandorf. In der Kreisliga I Nord kassierte die zweite Mannschaft gegen
Luhe-Wildenau ein klare 2:6 Niederlage. Geschwächt durch den Ausfall der beiden
Spitzenbretter Stephan Schmidt und Christian Elitzke, war man im Spiel gegen
das starke Team von Luhe-Wildenau ohne Chance. Lediglich Franz Ebenschwanger,
Sulejman Licina, Karlheinz Obermeier und
Karl Schönberger konnten ein
Unentschieden erzielen. Dagegen verloren Ernst Dotzauer, Nico Menzel, Korbinian
Groh und Bernd Eichinger ihre Spiele.
Mit nun 3:5 Punkten liegt man auf Platz acht und steckt tief im Abstiegskampf.
Am 21.2. empfängt man das punktgleiche Tabellenschlusslicht Weiden II und muss
unbedingt punkten.
Auch die dritte
Mannschaft verlor ihr Spiel in der Kreisliga III Nord. Knapp mit 1,5:2,5 zog
das überwiegend aus Jugendspielern bestehende Team gegen Luhe-Wildenau III den
Kürzeren. Zwar konnte Daniel Scharf gewinnen und Matthias Federer ein Unentschieden erspielen. Aber da Maximilian Kiss bei seinem
Debüt in der Erwachsenenmannschaft und auch Mannschaftsführer Peter Koller ihre
Spiele verloren, blieben die Punkte in Luhe. Im
nächsten Spiel empfängt die dritte Garnitur am 21.2. den SF Roding III.
Saison 2009/10:
Mannschaftskämpfe 4. Spieltag am 13.12.09 und 20.12.09:
Nach vier Spieltagen
der Landesliga Nordbayern steckt die erste Mannschaft des Schachklubs
Schwandorf dick im Abstiegsstrudel. Denn beim starken Aufsteiger Schwarz-Weiß
Nürnberg Süd musste die Schwandorfer eine 3:5 Niederlage hinnehmen.
Beide Teams konnten
nahezu in Bestbesetzung antreten, so dass ein spannender Kampf zu erwarten war.
Relativ schnell trennte sich Dr. Norbert Barth (Brett 2) von seinem
Kontrahenten mit einem gerechten Unentschieden. Anschließend gab es Grund zur
Freude für die Schwandorfer, denn ihr Spitzenspieler Petr Zvara bewies erneut
seine Fähigkeiten und konnte mit einem schön heraus gespielten Kurzsieg das
SK-Team mit 1,5:0,5 in Führung bringen. So wuchs die Hoffnung auf einen
Punktgewinn, denn auch in den übrigen Partien standen die Schwandorfer aussichtsreich.
Doch nach über drei Stunden Spielzeit begann das Unheil und der Wettkampf
drehte sich innerhalb einer Viertelstunde. Zunächst verlor Jürgen Lautner (Brett 8), nachdem seine Verteidigungskunst
dem gegnerischen Angriff nicht mehr standhalten konnte. Auch Johannes Paar an
Brett 7 musste eine Niederlage einstecken, nachdem er in aussichtsreicher
Stellung sein Angriffsbemühen überzog und in einen entscheidenden Konter lief.
Und es kam noch schlechter. Matthias Dirmeier hatte seinen Kontrahenten bereits
überspielt und eine gewinnträchtige Stellung erkämpft. Doch eine Unachtsamkeit
bedeutete für ihn den Verlust. Als auch noch nahezu zeitgleich Werner Mühling (Brett
3) seine Partie aufgeben musste, war beim Stand von 1,5: 4,5 die Entscheidung
zu Gunsten von Nürnberg gefallen. Der überzeugende Sieg von Günter Jehl (Brett
4) bedeutete nur noch eine Ergebniskosmetik. Den Endstand stellte Stephan
Stöckl (Brett 6) mit einem umkämpften Unentschieden her.
Mit nun 2:6 Punkten
liegt das Team des SK Schwandorf auf Rang acht. Nach der Winterpause empfängt
man am 24.1.2010 das Schlusslicht aus dem unterfränkischen Klingenberg. Hier
gilt es unbedingt zu gewinnen, denn sonst wird es in dieser Saison sehr schwer
werden mit dem Klassenerhalt.
Die zweite Mannschaft
des Schachklubs Schwandorf hatte wieder mit großen Aufstellungsproblemen zu
kämpfen. Trotzdem konnte das Team in der Kreisliga I Nord dem Tabellenführer
Siemens Amberg II ein überraschendes 4:4 abtrotzen. Ernst Dotzauer und
Nachwuchsspieler Bernd Eichinger konnten ihre Partien gewinnen, während
Christian Elitzke, Franz Ebenschwanger, Nico Menzel und Karl Schönberger
jeweils ein Unentschieden erzielen. Dagegen verloren Korbinian Groh und Anna
Weskamp. Nach dem dritten Unentschieden im dritten Spiel bleibt die
Schwandorfer Reserve in der Tabelle mit 3:3 Punkten auf Rang sechs. Und
trotzdem hat die Mannschaft in der absolut ausgeglichenen Liga noch alle
Chancen, denn nach Minuspunkten sind die Mannschaften von Platz eins bis sieben
punktgleich. Am 31.1.2010 muss man zu Luhe-Wildenau reisen.
Für die dritte
Mannschaft setzte es in der Kreisliga III Nord die zweite Niederlage in Folge.
Gegen Windischeschenbach IV unterlag man mit 1:3, wobei nur Peter Koller seine
Partie für sich entscheiden konnte. Matthias Federer, Helmut Eichinger und
Daniel Scharf mussten ihre Spiele verloren geben. In der Tabelle rutschte das
Team mit nun 4:4 Punkten auf Platz fünf ab und tritt am 31.1.2010 bei
Luhe-Wildenau III an.
Saison 2009/10:
Mannschaftskämpfe 3. Spieltag am 29.11.09 und 06.12.09:
Überhaupt nicht rund
lief es für die erste Mannschaft des Schachklubs Schwandorf am dritten Spieltag
der Landesliga Nordbayern. Stark
ersatzgeschwächt musste man nach Schweinfurt reisen und verlor dort denkbar
knapp mit 3,5:4,5.
Die unterfränkischen
Gastgeber, die in Bestbesetzung antraten, waren vor allem an den hinteren
Brettern in der klaren Favoritenrolle und obwohl die Schwandorfer auf drei
Stammspieler verzichten mussten, wollten sie doch ihren überraschenden
Punktgewinn aus der Vorsaison wiederholen. Doch es zeigte sich bald, dass dies
sehr schwer werden würde. Zunächst verlief der Kampf ausgeglichen. Stephan
Stöckl (Brett 5) teilte relativ schnell die Punkte mit seinem Gegner. Ebenfalls
ein gerechtes Unentschieden erreichte Dr. Norbert Barth an Brett 2. Auch an Brett 3 gab es keinen
Sieger, nachdem Werner Mühling geschickt seine Stellung verteidigte. Beim Stand
von 1,5:1,5 war die Vertretung des Schachklubs noch optimistisch.
Doch den ersten
Dämpfer gab es in der Partie von Ernst Dotzauer (Brett 7), der seinen Gegner bereits
überspielt hatte, aber durch eine Unachtsamkeit noch er seinen Gegner in ein
Unentschieden entwischen ließ. Im Ausgleich dazu hatten die Schwandorfer in der
Partie von Günter Jehl das Glück auf ihrer Seite, der sich nach einem zu
optimistischen Opfer noch ins Unentschieden retten konnte. Damit stand es nach
fünf Unentschieden 2,5:2,5. Doch langsam zeichnete sich ab, dass es sehr eng
werden würde mit einem Punktgewinn. Denn mittlerweile musste der 19-jährige
Nico Menzel, der an Brett 8 sein Debüt in der ersten Mannschaft gab, die
Überlegenheit seines Gegenübers anerkennen. Noch einmal richtig spannend wurde
es, als am Spitzenbrett Petr Zvara seine Extraklasse bewies und seinen
minimalen Vorteil im Endspiel zu einem schönen Sieg verdichten konnte. Beim
Stand von 3,5:3,5 hing nun alles an der Partie von Johannes Paar. Paar befand
sich die ganze Partie über in der Verteidigung und stemmte sich lange gegen die
drohende Niederlage. Doch nach sechs Stunden waren alle
Verteidigungsmöglichkeiten erschöpft und er musste aufgeben.
Nach dieser
Niederlage liegt das Team des SK Schwandorf mit 2:4 Punkten nun auf Platz
sieben. Bereits am kommenden Sonntag müssen die Schwandorfer bei Schwarz-Weiß
Nürnberg antreten. Und da müssen sie punkten, um nicht frühzeitig in den
Abstiegsstrudel zu gelangen.
Unter den
Abstellungen an die erste Mannschaft und weiteren krankheitsbedingten Ausfällen
hatte in der Kreisliga I Nord die zweite Mannschaft des SK Schwandorfs stark zu
leiden. So konnte sie statt des erhofften Sieges bei ihrem Gastspiel bei
Neustadt/Altenstadt nur ein 4:4 Unentschieden erzielen. Franz Ebenschwanger und
Karlheinz Obermeier konnten ihre Partien
gewinnen, während Stephan Schmidt, Karl Schönberger, Korbinian Groh und
Sulejman Licina jeweils ein Unentschieden erzielten. Die beiden
Nachwuchstalente Daniel Scharf und Anna Weskamp mussten leider Niederlagen
quittieren. In der Tabelle bleibt man mit 2:2 Punkten im Mittelfeld. Im
nächsten Spiel empfängt das Team am 20.12 den Tabellenzweiten Amberg II.
Noch schlechter lief
es für die dritte Mannschaft in der Kreisliga III Nord gegen Loderhof II. Mit
nur drei Spielern verlor man 1:3. lediglich Peter Koller konnte gewinnen,
während Bernd Eichinger und Matthias Federer ihre Partien verloren. Am 20.12
geht es gegen Windischeschenbach IV.